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Achter Band.
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siebenjährigen Krieges.

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entstund ein -furchtbarer Aufstand zu Madrid, welchen nurSquillace's Entlassung dämpfte.

Nach langer Erniedrigung und Bedrückung durch des Mönchs-sklaven Johanns V., des allergläubigsten Königs, erbärmlicheVerwaltung erhielt endlich Portugal in seinem König Joseph I.Emmanuels und dessen berühmtem Minister, dem Marquisvon Pombal, die dringend nöthige Wiederherstellung.

§. 3.

Italien. Die Pforte.

In Italien hielten die bour konische und die östreichi-sche Macht sich die Wage. Sardinien neigte sich zu Oest-reich. Toskana, unter dem Großherzog Franz Stephan,diente blos dem östreichischen Interesse und sandte seinen Fi-nanzübcrschuß nach Wien. Erst nach seinem Tode, da (vermögdes wiederholt sanktionirten Erwerbungsgesezes, daß Toskana nie-mals einen und denselben Regenten wie Oestreich haben, daher eineSccundogenitur bilden sollte) sein zweiter Sohn, PeterLeopold °), Großherzog wurde, fing es an aufzublühen und neidens-wcrthen Glückes zu genießen. Der Kirchenstaat, als welt-liche Macht, war unbedeutend. Venedig sah seinen Verfall zu-nehmen aus der Fortdauer derselben Gründe, welche seiner Machtden ersten Stoß gegeben, und deren Abwendung theils die allge-meine Weltlage, theils aber die einheimische Verdorbenheit deraristokratischen Regierung nicht zuließ. Auch Genua war tief ge-sunken und der östreichische Successionskrieg ließ tiefe Wundenzurück. Schwerer noch fiel ihm der Corsische Krieg. Schonseit 1729 hatten sich die Eorsen gegen das vierhundertjährigegenuesische Joch empört. Die Genuesen, mit französischer Hilfe,bewirkten zwar mühsam gegen den Abenteurer Theodor vonNeu Hof die Wiederherstellung ihrer Herrschaft; aber währenddes italischen Krieges brach der Aufstand von Neuem aus, unterverschiedenen Häuptern. Gegen alle Anstrengungen Genua'sbehaupteten sich, jedem Unfall trozend, die von Haß cntglühtenCorsen, und erhielten endlich in dem Jüngling Pasquale Paoli

1) 1750-1777.

2) 1765.