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Erster Band.
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Veränderungen deS gegenwärtigen Bundes, behält man sich vor;doch soll dieser Bund künftigen vorgehen, und je zu zehn Jah-ren erneuert werden. Jede Stadt, jedes Land, Dorf, u. s. f.bleibt bey seinen Rechten »ud Gewohnheiten. Die Waldstätteverpflichten sich, nicht nur die Räthe und die Stadt Zürich, son-dern auch Brunen, wenn er sie mahnt, zu schützen, u. s. f.

Noch in demselben Jahre sah sich Zürich von Herzog Albrecht,der nach dem Tode seiner Neffen alle Besitzungen Oesterreichsunter seiner Herrschaft vereinigte, und als LehenSherr von Rap-perSweil Genugthuung forderte, belagert und erfreute sich derHülfe seiner EidSgenoffen. Ein Schiedspruch der KöniginnAgneS war den Zürichern und den EidSgenoffen sehr ungünstig.Man griff wieder zu den Waffen. Zürich und die IN Länderbemächtigten sich des Landes GlaruS. Beym Uebergangc in dasneue Jahr, welche» damahls noch zu Weihnachten anfing, mach-ten die Züricher unter BrunS Anführung, SZoo Mann stark, eineUnternehmung gegen die Besatzung zu Baden, deren Streifereffenihnen beschwerlich waren. Sie verbrannten die kleinen Bäderund das Schloß Freuden-Au. Ein mehr als drey Mahl stär-keres feindliches Heer versuchte bey Tättweil, nahe bey Baden,ihnen den Rückweg abzuschneiden. Brun verließ heimlich seineSchar; aber mit besonnener Klugheit und Muth erfochten der Statt-halter Maneß und der Bannermeister Stucki einen entscheidenden,für die EidSgenoffen sehr wichtigen Sieg, weil er die Kraft Zürichs,mit ihr die Stadt selbst, und in dieser das Bollwerk deS Bun-des rettete. 150 durch Burgrecht an Zürich Verpflichtete vonWädensweil, Richtensweil, Wollrau und Pfeffikon, welche wäh-rend der Schlacht herbey eilten, trugen durch ihren stürmischenAngriff zur Entscheidung der Schlacht bedeutend bey. Sechseroberte Banner, 5 davon von jetzt eidgenössischen Städten,schmückten den Sieg.

Ein Angriff, den Walther von Stadion, der von den Glar-nern vertriebene Oestcrreichische Vogt, am Lichtmeßtage unverse-hens auf dieses Land machte, wurde auf dem Rüti^'d unter