NäfelS zurück geschlagen. Stadion verlor sein Leben. Dte Burgvon NäfelS wurde erobert und zerstört. Während der Fasten-zeit machte die cidsgenössische Besatzung in Zürich, von denletztem begleitet, einen Streiszug durch den Aargau, in welchemMünster und 7 Dörfer verbrannt wurden. Zahlreich waren diegegenseitigen Beschuldigungen. Den Oesterreichern, welche 1400Mann stark Küßnacht am Vierwaldstätter-See verbrannten, tha-ten 42 Eidsgenoffen, die dabey 17 einbüßten, einen solchen Wi-derstand, daß die Feinde, welche eine verborgene Ueberlegenheitfürchteten, schnell sich zurück zogen, weil hoher Muth gewöhn-liche Seelen oft irre macht.
Don Zug und dessen äußerm Amte her waren die Eid-ge-nossen Angriffen bloß gestellt und ihre Verbindung unterbrochen.Im Juni erschienen 2600 Mann von Zürich und den Waldstät-ten in den Umgebungen der Stadt. Diese schwuren ihnen zu,doch mit Vorbehalt der Rechte des Herzogs. Die Stadt, durcheine Besatzung verstärkt, that kräftigen Widerstand. Ein nach-drücklicher Sturm erschütterte den Muth der Bürger; sie erhiel-ten eine Frist von 3 Lagen. Als aber ihre Abgeordneten zuKönigsselden dem Herzoge Albrecht ihre bedrängte Lage schilder-ten , derselbe, statt auf diese zu achten, den Falkner fragte, obdie Vögel zu essen hätten, und auf die Bemerkung, wen» ihinan ihnen nicht mehr gelegen sey, als an den Vögeln, antwor-tete: „Ziehet"hin! wir wollen bald alles wieder erobern",brachte das Gefühl der unverdienten Geringschätzung bey ihnenbald einen festen Entschluß hervor; und am 27 Juni trat Zugdem ewigen Bunde der IV Waldstätte und Zürichs beynahe aufdieselben Bedingungen, wie diese Stadt bey. Glacus war amvierten desselben MonathS bereits mit Zürich und den III Län-dern in einen ewigen Bund getreten. — Ungeachtet der Erobe-rungen dachten die Eidsgenoffen an beyden Orten nicht auf Er-werbung von Untergebnen, sondern sie wollten durch Bundes«brnder sich stärken. Dennoch wurden die Glarncr, wo man ge-gen die geheime» Ränke einer nach vorhandenen Oesterreichisch-