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schlagenen Landleuten der von Ihnen angesprochenen Landes, dieWaldstätte hingegen in dem Rathe zu Gern. — Am folgendenTage traten Zürich und Luzcrn diesem Bündnisse, doch mir mit-telbar so bey, daß sie versprechen, wenn Bern angegriffen unddie Waldstätte sie zu dessen Hülfe mahnen würden, sie dieseHülse in eigenen Kosten leisten werden.
So war das damahlige Verhältniß der acht Städte und Län-der beschaffen, welche man in der Folge die acht alten Orte hießund die 128 Jahre lang keine andern gemeinschaftlichen BundeS-glieder zu sich aufnahmen. Nicht auf einem für alle verbindlichenBundesbriefe, sondern auf den ungleichen Bestimmungen des er-sten, zu Brunnen geschlossenen, des Vierwaldstättcr-, Züricher-,Glarner-, Zuger-, und Werner-Bundes und dieses neuesten Bey-trittes berührte ihre gegenseitige Verpflichtung; ihre Stärke hin-gegen auf ihrem Muthe, ihrer Treue Md auf der Einsicht desgegenseitigen Bedürfnisses.
Bald brachen die Feindseligkeiten wieder aus. Herzog Albrechtbehauptete, die Eidsgenossen erfüllen die Bedingungen nicht; derewige Bund der Glarner und Zuger sey durch den Frieden auf-gehoben, u. s. f. Die Eidsgenossen widerlegten diese Behaup-tung bey dem Kaiser, der »ach Zürich kam; dennoch erfolgte1Z5'i eine neue, vergeblich- Belagerung Zürichs durch den Her-Log. Inzwischen gelang es demselben, durch Kauf die Stadt unddas Gebieth von Rappersweil von dem Grafen an sich zu brin-gen , auch durch Wiedererbauung der Stadtmauern und des Schlos-ses eine den Eidsgenossen gefährliche feste Stellung sich zu ver-schaffen. Die Verwüstungen am Zürichsee dauerten fort. DerHerzog überfiel mit großer Ucbermacht die Letzt (Befestigung) derZüricher bey Meilen. Im Angust begann die vierte BelagerungMit großer Verheerung der Umgegend; der Kaiser selbst verei-nigte seine eigenen Scharen und das Neichshcer zahlreicher Her-ren und Städte, unter welchen auch Bern sich befand, mit denOesterreichern. Unerschrocken behaupteten sich die Züricher undihre Eidsgenossen gegen die zehn Mahl stärkere Macht. Von