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Erster Band.
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1349 auch diese Gegenden überfiel, und an manchen Orten eineaußerordentliche Sterblichkeit verbreitete. Doch nicht alle wur-den vom gleichen Schrecken ergriffen. Kriege und Parteyungendauerten an den meisten Orten fort. Während daß die schwärme-rischen Haufen der Geißler (Flagellanten), welche ihren bloßenOberleib mit Peitschen zerschlugen, das Land durchstrichen, mach-ten die Werner mitten in den Schrecknissen der vornehmlich auchbey ihnen wüthenden Seuche jenen Aug ins Siebenthal, wo sie,der Büßenden spottend, unmittelbar vom Tanze zum Sturme derSchlösser Laubeck und Mannenberg hineilten, diese eroberten undzerstörten. Dennoch ging im Elsaß die Sage, Bern sey durchdie Pest verödet, so daß bereits ein AngriffSzug gegen sie vonihren Feinden verabredet war, der nun auf die Kunde dieserkräftigen Waffenthat unterblieb.

Nach mehrern heftigen Erdbeben äußerte sich 1Z56 in denJuragegenden, insbesondere um Basel, ein solche« aus eine, dies-seits der Alpen äußerst seltene Weile. Eine Menge von Schlös-sern und beynahe die ganze Stadt Basel wurden in Trümmerverwandelt. Da verdiente Herzog Albrecht den Nahmen desWeisen, weil er den Einflüsterungen derjenigen kein Gehör gab,welche ihn bereden wollten, die Verunglückten nun zu überwäl-tigen. Nicht lang- nachher lohnten die BaSlcr seinem Hausedurch Hülfleistung die erfahrene Schonung.

Dl- plötzliche Verbesserung der Aüricherischcn Weine, welcheder Chromkschreibec von Winterthur in« Jahr 1ZZ6 setzt, warvermuthlich die Folge einer, um diese Zeit eingeführten zweckmä-ssigern Behandlung des Weinstockes, der vielleicht früher nachItalienischer Weise höher gezogen wurde. Es ist nicht unwahr-scheinlich, daß die Metsiederey, welche knrz vorher noch einebesondere Berufsart und zugleich ein Aweig der Staatseinkünftewar, durch diese Verbesserung des Weinbaues verdrängt wurde.

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