Band 
Erster Band.
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Dir Entfernung der Oesterreichischen Herrschaftaußer den Kreis der EidSgenosscn. Die ersteninneren Uneinigkeiten bis auf Berns nähereAnschließung an die übrigen EiöSge nassen,im dritten Jahrzehend deS XV Jahrhunderts.

Oesterreich hatte durch vielfache Erfahrungen eingesehen,baß, ungeachtet der noch sehr beschränkten Kräfte der EibSgenos-sen, jede kriegerische Unternehmung gegen sie große und dennochfruchtlose Aufopferungen zur Folge habe. Die Versuche, sie zutrennen oder wenigstens Zürich von ihnen abzuziehen, warendurch das Sinken des Bremischen Ansehens vereitelt, oder siegewährten nur schwache Hoffnungen. Den Herzog Rudolf,Albreclsts des Lahmen ältesten Sohn, der, von einem nicht ge-wöhnlichen Erzieher gebildet/in Vielem über sein Zeitalter sicherhob, beschäftigten andere Unternehmungen, und bey seinemfrühzeitigen Tode, 1Z65, war von den übrigen Brudern Albrechtein Freund stiller Beschäftigungen, Leopold hingegen, der Gei-stesverwandte seines gleichnahmigtcn OheimS, der bey Morgar-ten gestritten hatte, noch minderjährig. So geschah es, daßauch nach dem Wunsche umsichtiger Oesterreichischer Beamten derWaffenstillstand mehrere Mahle verlängert wurde. Für die Be-urtheilung der damahligen Verhältnisse der VH Orte unter sichund des mehr oder weniger entschiedene» politischen Systems dereinzelnen liefern die verschiedenen Einkleidungen und Bedingun-gen der nach einander folgenden Stillstands - Verträge belehrendeAngaben. Denn bald scheinen nicht die EidSgenosscn, sonder»nur die Waldstätte, ein ander Mahl Schwyz gleichsam alleinden Herzogen gegenüber zu stehen. Dieses Land und Oesterreichunterhandeln über Zug als über einen Gegenstand gewöhnlicherEroberung oder Abtretung; Zürich und Bern erscheinen beynaheals unparteyische Mittelbehördcn, und der Glarner wird nichteinmahl gedacht.

Der öftere Wechsel der Bündnisse in den damahligen Zeiten,