Einfluß noch mächtig wirkte, und versucht« es, durch die Ee-walr der Waffen die vereinigten Bergbewohner zu bezwingen.
Von den schlagfertigen Schwyzern hatten diese Hülfe, ei-nen Annnann und einen Hauptmai,n erhalten; auch aus GlaruS,welchem sein Wundesbrief mit den EidSgenossen kein« unmittel-bare Verbindung mit den Appenzeller» gestattete, vereinigtensich Freywillige mit ihnen, und so warfen 1800 schlecht bewaff-nete Appenzeller, von .300 Schwyzern und 200 Glarnern un-terstützt, den 15 May 1W3 die wohlgerüsteten, 5000 Alain,starken Feinde, welche gegen Speicher hinauf einzudringen ver-suchten, mit großem Verluste durch die hohle Straße vor VogeliSecknach der Stadt hinunter. Gegen 4oo derselben, nur wenigevon den Siegern verloren das Leben, und durch den Tod ihrerVorsteher und manchen Mitbürgers büßten die St. Galler ihreNachgiebigkeit. Jetzt wurde die Burg zu Appenzell eingenom-men uiid zerstört. Der ganze Thurgau erschrak vor dem Nah-men und den Waffen der Appenzeller. Winterthnr, NapperS-weil, und andere suchten und erhielten bey den Schwyzern siche-res Geleit gegen die Anfälle der gefürchtet«,, Scharen, und ohneden Abt schloffen die Reichsstädte Frieden mit ihnen. Iloit ver-banden die weder durch reichSstädtische Ansichten, noch durch Grollwegen des selbst veranlaßten Verlustes am Speicher zurück ge-haltenen St. Galler und die Appenzeller sich wieder. Abt undConvent flohen nach Weil, und jene zerstörten vereinigt diestarke Beste Clanx bey Appenzell, und noch andre Burgen.Immer kühner nahmen die Appenzeller, ohne auf hergebrachteRechte zu achten, Gegenden und Flecken in ihr Landrecht auf,und unterstützte» die schwierigen, oft hart behandelten Angehöri-gen der Herren, welche sie als ihre Feinde betrachteten. Da-durch erleichterten sie eS dem Abte, die Thurgauischen und an-dere Edel» zur Theilnahme an dem Kriege gegen diese Störerdes Friedens zu bewegen, und veranlaßte» ihn sogar, die Hülfede« HerzogS Friedrich nachzusuchen, obgleich bisher die Abteygegen das Hau« desselben immer mißtrauisch gewesen war. Kaum