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hab», Graf Hermann von Snlz, Winterthur. Das Burgrechtwurde abgethan und Götz Schultheiß, einer der angesehenstenBürger, als Beförderer dieser Verbindung zu Andolflngen in derThür ertränkt. Inzwischen hatten die Züricher auch Regensbergan sich gebracht. Eine vorüber gehende Fehde derselbe» mit demBischöfe von Constanz, welcher ihnen aus Eifersucht die neulicherkaufte Beste Nheinsfelden hatte verbrennen lassen, wurde 1'tiobald vermittelt; aber tief hafteten Groll und ähnliche Eifersuchtgegen sie und ihre neuen Bürger bey den Oesterreichischen M-fehlShabern. Hermann von Hunweil und einige ZüricherischeKaufleute wurden aufgehoben und weggeführt. Nun überrasch-te» achtzig Reiter von Zürich den Grafen Wilhelm von Mont-fort, Pfandinhabcr von Kyburg, zwischen diesem Schlosse undWinterthur, hoben vor den Thoren dieser Stadt und an derBrücke von Schafhausen 1 Z Bürger beyder Städte auf, underzwängen dadurch die Freylassung der ihrigen. Basel, welchesvom Bischöfe da« Mllnzrecht, vom Kaiser Wenceslaus die Reichs-vogtey erhalten hatte, führte von 1409 bis 1111 , von Bern,Solothurn, Zürich und Luzern unterstützt, einen verwüstendenKrieg mit den benachbarten Oesterreichischen Landschaften. Oftbegleiteten mehrere Tausende ihr Banner. Ein Zug mit demsel-ben verschaffte das Bürgerrecht, und vor allem aus auf Vermeh-rung der innern Stärke bedacht, hatte man während dreyßigJahren 1117 Bürger angenommen. — Mit Uri schloß Urseren,l4io, ein ewiges Landrccht, um, weil eS selbst keinen Reichs-vogt hatte, bort einen Richter für Hauptstraffälle zu finden.So ward der Dlutbann ein Grund mancher nachheriger Landes-hoheit.
Den Appenzellern hatte, 1410, ein zahlreiches Oesterreich«'sches Heer das Rheinthal nach einigem Widerstände weggenom-men, doch ohne einen Angriff auf ihr Land zu versuchen. Sieselbst machten einen fünfzehnjährigen Bund mit dem Grafen vonToggenburg und erhielten 1411 von den Eidsgenoffen, außer Bern,die Aufnahme in ei» Burg- und Landrecht, welches die Appen-