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Erster Band.
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und Verkehr. Eigenmächtige Fehden sollen untersagt, und werdagegen handelt, von den Eid-genossen zum Gehorsame gewiesenwerden, und so gegenseitig. — ES wurde anbedungen, daß secl)-zehen benachbarte Oesterreichische Städte, Schafhausen, Nhein-ftlden, Laufenburg, Sekingen, Waldühut, Dießenhofen, Ba-den, Rappersweil, Bruck, Bremgarten, Zofingen, Surfte,Lenzburg, Mellingen, Aarau und Frauenfeld, den Frieden-»»-trag auch besiegeln sollen; allein da die RapperSweiler, welcheden zu Lachen von Schwyz bewilligten Markt nicht zugebenwollten, und Andere dagegen Schwierigkeit machten, mußten dieStädte durch ein herzogliche- Kreisschreiben zur Desieglung an-gehalten werden. — So standen die Eid-genossen als eine Macht,welche man schonen zu müssen glaubte, Oesterreich gegenüber.Da- wiederhohlte Begehren des neuen Kaisers Sigmund, welcherim Sommer 141 Z zu Chur ihre Entschließung erwartete, denHerzog von Mayland für ihn zu bekriege», lehnten sie beharr-lich ab, und bewilligten ihm nur sreywillige Söldner.

Im Jahre beunruhigte ein Krieg de- Bischofs vonChur und deS Freyherren von Räznn- und ihrer Gehülfen dieNhätischen Lande. Die Drohungen der Glarner, denen die Un-einigkeit ihrer Verbündeten, deS Freyherren von Reizn,,s und deroberländischen Herren und Gemeinen, mißfielen, reichten hin, denFrieden herzustellen. Eine ähnliche Wirkung hatte ihre Dazwi-schenkunft bey einem Zwiste des Bischofs mit dem Grafen vonToggenburg.

Indeß die übrigen Eid-genossen auf Deutschem Boden sichausdehnten, richteten die tiefer im Gebirge liegenden ihre Blickegegen Mittag. 4402 wurden Männern von Uri und Obwaidenauf dem Markte zu Varese wegen Zollstreitigkeiten durch dieMayländischen Beamten Pferde und Hornvieh weggenommen.DeS langen, vergeblichen Ansuchen- um Ersatz überdrüssig, grif-fen die Urner und Obwaldner zu den Massen und nahmen dasLivinerthal ein. Den von dem Herzoge zu Mayland bedrängtenFreyherren von Sax, zu Misox, Herren zu Bcllinzona gaben