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feste Behauptung derselben gegen den Kaiser selbst" noch mehrgestiegen, als die Unruhen in Wallis, der Verlust des Eschen-thales, der Ausgang des Krieges und der Unterhandlungen miteinem bloßen Herzoge von Mayland ihren innern Frieden ge-fährdeten und kieken Schatten über ihren Waffenruhen, so wieauch über ihre Staatsklugheit verbreiteten.
Wie einige Jahre früher die Appenzeller, so strebte jetzt dasobere Wallis nach gänzlicher Freyheit. 1416 wurde der Zehen-ten GomS, 1417 Brieg, Natecs und Visp von Luzern, Urkund Unterivalden zu Bürgern und Landleuten angenommen. DieEidSgenoffen versprechen den Wallisern ihre Verwendung beyBern bey eintretenden Streitigkeiten; die Walliser hingegen, da» ^
Eschenthal wieder erobern zu helfen, ohne Bewilligung der EidS-genoffen keine neuen Bündnisse zu schließen, u. s. f. Vereinigtmit Schwyz und durch Zürich unterstützt, eroberten jene »achmehrcrn hitzigen Gefechten das Eschenthal wieder, und die Wal-liser erhielten auch einen Antheil an dessen Beherrschung. 1417schlugen die Eidsgenossen auch die Angriffe des HerzogS vonMayland in der Gegend von Lugano zurück. Nicht gerne hat-ten die Züricher und einige andere von den entferntem Eidüge-nossen an diesen Kriegen Theil genommen; doch entzogen sie derHülfe sich nicht. Wiederhohlt hatten hingegen die Berner dieMahnungen der Urner und Unterwaldncr abgeschlagen. DieBünde, sagten sie, verpflichten nicht zu dieser Hülfe und zu Un-ternehmungen, auf welche man kein Recht habe. Ihrem abge-schlossenen Staatssysteme war diese Sache um so viel fremder,als sie selbst anfingen, sich für Raron, ihren Mitbürger, zuverwenden. Der Kaiser hatte sie, wie andere Eidsgenossen, auf-gefordert, demselben beyzustchen. Von den Wallisern war dieBeste Seon bey Sitten eingeschlossen worden, in welcher dieFamilie Rarons sich befand. Die Urner und Unterwaldner for-derten Bern auf, ihre neuen Landleute nicht zu beunruhigen;dieses hingegen mahnte jene, ihm gegen die Walliser beyzustehen,