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Erster Band.
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und die gegenseitige Erbitterung, an welcher auch Luzern Theilnahm, vermehrte sich.

Mit Hülfe der Urner und Unterwaldner hatten die Frey-burger den Abzug des Weibe« und der Kinder Raronö vermit-telt; dennoch erlaubten die Walliser sich Plünderungen. Luzern,durch keinen näher» Bund gegen Bern verpflichtet, mahnte nunauch die Urner und Unterwaldner; und iti 8 befehdete Raron,von Oberländern unterstützt, die Walliser auf dem Sanetsch.In zwey Zusammenkünften, zu Ha«li, wo neben den Abgeord-neten von Bern auch diejenigen de« HaSlilande« auftraten, undnachher iin Kienholz, versuchten die unparteyischen Eidsgenosscndie Aussöhnung. An Schwyz gelangten die Mahnungen sowohlvon den drey andern Waldstätten, als von Bern. — Ein 1419zu Zürich erlassenrr Schiedspruch legte den Walliser» Entschädi-gungen gegen Raron auf, welche sie nicht leisteten. Von ihnengereizt befehdeten nun die Berner dieselben durch Güstern undüber den Sanetsch. Endlich erklärte sich Schwyz für Bern.Mit seiner ganzen Macht, und von allen seinen westlichen EidS-uud Bundesgenossen, auch dem von, Kaiser zum Herzoge erho-benen Amadcu« von Savoien unterstützt, rüstete sich nun Bern,spät im Jahre, gegen die Walliser. Durch da« große Heer,welches über den Grimsel einbrach, wurden die Dörfer bi'S Ulri-chen verbrannt. Heldenmüthiger Widerstand und der eingefalleneSchnee nöthigten sie, nicht ohne Verlust, zum Rückzüge. Dochwurden auch die nacheilenden Walliser zurück getrieben; und einanderer Angriff beschäftigte sie von der untern Seite dcS Tha-les her. Endlich ließen die Berner durch die unparteyischenIV Städte und Länder, mit Vorbehalt der Zustimmung des Her-zog« von Savoien, zum Waffenstillstände sich bewegen. Im fol-genden Jahre kam die Vermittelung vornehmlich durch SavoischeEinwirkung zu Stande. WalliS zahlte 25,000 Gulden, wovondie Werner 10,000 Gulden, der Freyherr von Raron eben soviel, das Capitel zu Sitten 4 ooo, und die Vermittler 1000