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Erster Band.
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einem Waffenstillstände. Eine Besatzung blieb im Eschenthalezurück, und schon nach sünf Tagen, es war bereits der 18 No-vember, zog das Heer über die Gebirge zurück. Noch wahrenddieser Tage hatte der große Rath zu Bern beschlösse», an kei-nem solchen Auge über den LundeekreiS hinaus mehr Theil zunehmen.

Im künftigen Jahre, 1426, schloffen die VII andern Städteund Länder nach vielen Unterhandlungen und Zusammenkünften,nicht auf eidsgenossischem Loden, sondern unter welschen Umge-bungen und Einwirkungen, zu Bellenz einen Frieden mitdem Herzoge Philipp Maria, bey welchem man wieder da»nöthige Einverständniß vermißt, und wo schon die alten Geschicht-schreiber von traurigen Bestechungen sprachen. Einen besondernVertrag schloffen mit dem Herzoge und seinem arglistigen Unter-händler Zoppo Zürich, Schwyz, Aug und Glaru« den iS Juli;einen besondern Luzern, Uri und Nidwalden den 21 Juli. Auchdie Einkleidung dieser Friedensschlüsse trägt das Gepräge de»welschen Einflusses. Die Städte und Lander heißen in demselbenan vielen Stellen Gemeinden. Alle Eroberungen werden abge-treten. Documente und kaiserliche Bestätigungen sollen dem Her-doge ausgeliefert werden. Die EidSgenossen erhalten auf zehnJahre Aollfreyheit; jeder Canton erhält vom Herzoge 4285 Rhei-nische Gulden. Nidwalden wurde als ein Drittheil eine« Landesbetrachtet. In beyden Friedensschlüssen sind einige Abweichun-gen. Gegen dir vier ersten Städte und Länder verpflichtet sichder Herzog, verzögerte Zahlungen dreyfach nachzuzahlen. Dendrey letztem sichert er in diesem Falle da« Liviner- und Main-thal zu. — Obwalden, welches sich nachher endlich auch bewe-ge» ließ, dem Frieden beyzutreten, erhielt durch seine Beharr-lichkeit vom Herzoge über die verhältnißmäßigen 2855 RheinischeGulden noch I2vo andere; also mehr als keines der nachgiebi-gern Länder.

Im Westen war Genf immer wachsam, die unter de» Bi-schöfen leichter zu bewahrenden Freyheiten gegen Savoien zu

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