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Erster Band.
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eine Unterstützung deS Adel- ungerne sahen. Schon trafen indeßZuzüge van Gersau, von dem Luzcrnischen WäggiS, aus dementfernten Saanenlande, aus Nidwalden vev den Schwyzern ein.Vergeblich suchten die eidSgenöstischen Bothen zu vermitteln;denn am 2 November sagten die Schwyzer und Glarner, dievon WäggiS, u. s. f. den Zürichern ab. Sie nahmen, über 2000Mann stark, ihre Stellung wieder am Etzel und eilends die Zü-richer in überlegener Anzahl diesenige bey Pfeffikon wieder ein.Die Banner der noch unentschiedenen Urner und Unterwaldnerkamen herbey. Ein einziger Mann, der Bannermeister Wernerder Frauen, gab den Ausschlag durch die Worte: „ Verbiethemir Gott, daß ich die Banner von Uri wider die trage, dieallweg auf Buudsrecht gedrungen haben, u. s. f." Beyde Län-der sagten nun auch den Züricher» ab; und so brach endlich indem fünften Jahre der Uneinigkeit die volle Flamme des Kriegesaus. Schrecken bemächtigte sich der Juricherischen Anführer. Auf22 Schiffen entwich man in der Nacht des 5 OctoberS aus dieandere Seite des Sees, brach dadurch unwiederbringlich den Muthund das Vertrauen des Volkes an seine Vorsteher, welche dasselbefrüher durch trauliches Entgegenkommen und durch Mittheilung dergefaßten Rathschläge, obgleich viele Gegenden noch nicht lange un-ter Zürich standen, ganz für sich gewonnen hatten. Kaum konnteder Anblick der wegruderndcn Schiffe die Vorrückenden überzeugen,daß keine Hinterlist ihnen bereitet sey. Die durch Brand und Raubvon diesen geschreckten Einwohner der Höfe, erbittert, sich hülf-et verlassen zu sehen, huldigten nun ihren Bezwingern, undwurde» aus getreuen Angehörigen Zürichs die beharrlichen Geg-Ner derjenigen, welche zugleich mit ihnen ihre eigene Sache ver-kästen hatte». Luzern, Zug, Bern und Solothurn rückten nunm>ch in das Gebieth der Züricher ein, bemächtigten sich des freyenAmtes derselben und deS linken SeeuferS. Der ganze AargauischeAdel schloß gerne sich an Bern an; denn Zürichs Benehmen ge-gen Oesterreich und die Erben von Toggenburg hatte ihm dieseStadt verhaßt gemacht,, und er erblickte in der Sache der