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Erster Band.
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Schwyzer diejenige des Adels. So straft sich der politischeFehler, der ohne sichere Hülfsmittel Dielen auf ein Mahl Trotzbiethet. Auch die von Raron thaten einen Einfall. Brand,Raub und Erpressungen drückten jetzt da» durch langen Friedenblühend gewordene Land der Züricher, welche unter weisern An-führern noch vor wenigen Jahren des größten Ansehens bey denDundesbrüdern genossen hatten. Das erschrockene Volk flüchtetesich und sein Eigenthum nach der Stadt. Einzelne Schüsse derZüricher wurden durch Abbrennung von eben so viel Häusernerwiedert. Streifzüge drangen bis Andelfingen, Bülach undKloten. Kirchenschätze wurden weggeführt, große Lösegelder ge-fordert. Die Grüninger, welche um Hülfe bathen, erhieltenharte Antworten. Unbekannt mit jener zarten Liebe für dasVolk, welche in allen Staatsformen einzig den guten Regentenbildet, und dagegen mit jenem Stolze erfüllt, der nur in eige-ner Erhebung und in dem Ausdrucke des Selbstgefühles sich ge-fallt, sagte ihnen der einflußreiche Stadtschreiber Graf: „TreuerMuth fehlt euch; was der Feind übrig laßt, werden wir ver-wüsten; das sollet ihr wissen." Nun schwuren sie Schwyz undGlarus und hielten sich beharrlich an dieselben.

Kleine Vortheile, ein solcher bey Kyburg, retteten die ver-lorene Sache nicht. Endlich erklärte sich Zürich, die Bünde be-folgen zu wollen; aber nun forderten Schwyz und Glarus diegemachten Eroberungen für sich und die Eidsgenoffen. Diesebeyden Länder zogen, als Zürich ihnen das Recht auf JacobTruchfeß von Waldburg, Reichs-Landvogt in Schwaben, oder- auf die Eidsgenoffen darboth, dasjenige auf den erstern vor. Sowirken Leidenschaften auf die Stimmung der Völker. Doch dieEidsgenoffen gaben es nicht zu. Endlich kam, unter dem Vor-sitze Heinrichs von Bubenberg von Bern, auf Andreaetag z»Luzern der schon im Felde entworfene Friede zu Stande. Lie-gendes und Fahrendes, was Zürich über dem Wallensee verlor,soll den Schwyzer» und Glarnern bleiben. Die Höfe Pfcffikon,Wollrau, Hürden und die Ufnau tritt Zürich an Schwyz ab;