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am Zürichs« dauerten fort. Eine Landung der Schwyzer zuErlenbach, zur Zeit der Weinlese, wurde zurück getrieben; einAngriff der Oesterreich« und Züricher auf Baden schlug fehl;hingegen gelang die Vcrproviantirung de- durch lange Einschlie-ßung beynahe ausgehungerten RapperSweil. Ein versuchter Waf-fenstillstand kam nicht zu Stande, und die EidSgrnoffen wiesenbeharrlich Oesterreichs Forderungen ab. Neue Anstrengungen er-folgten. Ungeachtet der damahls kaum fahrbaren Straßen wurde»zwey große Schiffe vom Nheinc her auf Wagen nach Zürich gebracht-Immer mehr gewannen die Feindseligkeiten die Gestalt eines Partey-kriegeS. Mit einem Mahle fehdete» auch Graf Heinrich zu Sar-gauS und die Freyherren von BrandiS die Glarncr. 6000 Mannstark rückten sie vor, als schnell ihnen die Warner nach Wesenund Quarten entgegen eilten, und durch einen Angriff den be-schleunigte» Rückzug der Feinde bewirkten, welche doch Wallen-stadt besetzt ließen. Verheerungen der Gegend bey Bade» undWeil, dessen, was am rechten Seeufer noch übrig geblieben war,und der Grenze» gegen Zug waren die wechselseitigen Beschäfti-gungen während des Winters. Schon am Ende Januars ch'sstägingen alle Eidsgenoffen, von den Appenzellcrn und Toggeubur-gcrn unterstützt, über den Rhein, warfen unter Rankweil die ineiner festen Stellung befindlichen Feinde durch einen stürmischenAngriff, verbrannten von Nankweil bis über den Bodensee hin-aus Städte und Dörfer, oder sie trieben Braudschatzungen ein.Von hier zogen sie nach SarganS hinauf, erstürmten die Stadt,verbrannten sie nach einigen Tagen und kehrten mit großer Beuteaus allen diesen Gegenden in ihre Länder zurück (*). — Uw
G) Charakteristisch ist die bischöfliche Erklärung vom 20 Februar,nach welcher die Glarner für Todschläge, Kicchencaub, Mißbrauchgeheiligter Gegenstände, Gewaltthätigkeiten gegen geistliche Perso-neu, Lästerungen und andere während des Zürich - Krieges began-gene Ausschweifungen entweder von der dortigen Geistlichkeit ablol-virt, oder aber an die bischöfliche Behörde gewiesen werben sollen-