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Erster Band.
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und Berne« wurde die Belagerung vereitelt; und die erster» ver-loren bey einem Ausfalle aus ihrer kleinern Stadt durch eine»feindlichen Hinterhalt.

Noch immer blieb die Gegend von Sargans einer der be-drohtesten Punkte. Eben waren die Eidsgenossen, großen TheilsGlarncr und Schwyzer, von einem Rheinübergange bis »achMclS zurück gekehrt, als 6000 Feinde ihnen nachfolgten, um stezu überfallen. Unerschrocken eilten ihnen die Eidsgenossen 1000Mann stark, meistens Glarner, ungeachtet die erwarteten Appen-zeller ausgeblieben waren, nach Nagaz entgegen, schlugen ste,am 6 März 1446 , in gänzliche Flucht, verfolgten sie bis a»den Rhein, wo viele ertranken oder noch in den Gewässern des-selben erschlagen wurden. Viele Banner und Kriegsvorräthefielen in die Hände der Sieger. Ungeachtet des Ansuchens derGlarner verließen die ermüdeten Eidsgenossen das durch zweyentgegen gesetzte Parteyen getrennte Sarganserland, und zu EndeAprils wurde es von neuem für den Grafen und Oesterreich ein-genommen und durch 4 ooo Mann besetzt.

Zuletzt hatten die Züricher noch bey Weil gegen die Eidsge-nossen gestritten. Vieler kleiner Gefechte gedenkt diese kurze Er-zählung nicht, eben so wenig mancher Tagsatzungen und mehre-rer fruchtlosen Friedensunterhandlnngen. In allen großem Ge-fechten hatten die Eidsgenossen gesiegt; aber die Gegenden, '»welchen sie den Krieg führten, waren durch die schonungsloseBehandlung so erschöpft, daß sie keine Hülfsmittel mehr gewähr-ten. Auch die Besatzungen zu Baden, Bremgarte» , Mellingcn,Grüningcn, Pfeffikon wurden ihnen lästig. Beyde Theile wa-ren ermüdet, und auch dieser Krieg dauerte nicht sowohl ausHoffnung eines bessern GlückcS, als weil man in seinen gegen-seitigen Forderungen allzu weit von einander entfernt war. Dochendlich überwog bey bessern Männern des Vaterlandes und un-ter den Benachbarten die vollendete Ueberzeugung des Bednrs-nisses jede andere Rücksicht. Die meisten Reichsstädte warenimmer den Eidsgenossen zugethan geblieben. Die großem Für-