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Erster Band.
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nahmen nicht Theil an den Leidenschaften deS Adels undwünschten selbst nicht die Uebermacht des Hauses Oesterreich,duerst hatte eine unbewaffnete Zusammenkunft auf dem ZürichseeStatt. Die Verwendung der Churfürsten von Mainz, Trier,insbesondere des sungen Ludwig von der Pfalz bewirkte eine Zu-sammenkunft in Konstanz, welche auch von allen UnparteyischcnZahlreich besucht wurde. Durch Ludwigs »»ermüdete ThätigkeitUnd die Beyhülfe der zahlreichen Vermittler kam, vom 15 Moyb's zum 9 Juni, eine Grundlage des Friedens zu Stande. Aubewundern ist die Klugheit, mit welcher man bey dem grossenWidersprüche der gegenseitigen Forderungen sich darauf beschränkte,sur ei» Mahl einen sichern Friedenszustand herzustellen, Vergessen-heit des Vorgegangenen zu bewirken, die Streitfragen abzuson-dern, indem die Sache der Züricher von derjenigen Oesterreichsgetrennt wurde, und lange Fristen für die bevorstehenden Unter-handlungen auSzubedingen, während welcher auch die streitigeRechtsform ausgeglichen werden sollte, indeß man jetzt den OrtRr Zusammenkunft und die erforderlichen Richter bestimmte. Auchhe» Krieg der Basier mit Oesterreich und das Verhältniß derBerner gegen Freyburg ließ der wohldenkende junge Churfürst">cht unbeachtet.

In diesen Verhandlungen, gleich wie in dem bald nachher"salzten Bündnisse mit Frankreich, wird Solothurn noch unmit-telbar nach Bern genannt. Diese beyden Städte, wie GlarusUnd Uppenzell, treten nur als Gehülfen der eigentlichen FeindeOesterreichs und Zürichs, nähmlich der IV Waldstätte und derbuger, ,'n den Frieöensinstruineuten auf. Nach langen llnterhanö-Rnge,, der beydseitigen Schiedbothen zu Kaiserstuhl versammelteh" Obmann, der aus einer Reichsstadt gewählt werden mußte,Peter von Argun, Bürgermeister von Augsburg, dieselben imFebruar wieder zu Lindau, und that nach neuen gütlichenversuchen den entscheidende» Ausspruch, welcher das Urtheil der"hsgenossischen Schiedbothen bestätigte und die Züricher anweist,h" ewigen Bünde und das eidsgcnössische Recht zu beobachten,