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Erster Band.
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ri», und befreyten die Gefangenen. Freywillige aus allen EidS-genosseu befehdeten die Grafen von Thenge» und Sulz, u. a. ,n.und durchzogen mit Brand, Raub und Brandschatzung die Land-schaften, bis Friede vermittelt wurde. Nachher brachte AürichEglisau durch Kauf an sich; und schon 1457 wäre hinwiederumau« einer Defehdung, welche drey Elsaßische Edelleute gegenBern und Luzern unternahmen, beynahe ein cidsgenössischer AuS-i"g gegen Straßburg erfolgt.

Auf dem Freyschießen zu Constanz, 1458, verweigerte ein""gesehener Constanzer einem Luzerner die Annahme eine« Lerner-Plappart«, den er Kuhplappart schalt. Auf die Mahnung derLuzerner standen in kurzem 4ooo Mann aus den östlichen Eids-genoffen in der Nähe von Constanz. Die erschrockene Stadtzahlte ihnen 5ooo, und Terchtold von Weinfelden, ein naherVerwandter jenes Jnsurianten, 2ooo Rheinische Gülden. Bereitshatte auch Bern den Constanzern abgesagt.

Den Kellner des AbteS zu Kcmpten gegen seinen nngerech-ten Herren zu unterstützen, zogen, 1460, 354 Eidsgenoffen durchtiefen Schnee nach Ober-Schwaben und schlugen am Buchbergden vierfach stärker» Feind mit großem Verluste desselben in dieFlucht. — Dem Churfürsten Friedrich von der Pfalz Hatten dieEidsgenoffen schon 1455 da« Schloß und die Landschaft seinerFeinde, der Grafen von Lühelstein, einnehmen helfen, und aufwiederhohlte« Ansuchen desselben gestatteten die meisten aus ihnen,"462, «inen freywilligen Auszug unter der Anführung des nach-her berühmt gewordenen Hans WaldmannS. Diese 2000 Mannstarke Schar trug zu dem entscheidenden Siege Friedrichs überö'e gegen ihn verbündeten Fürsten bey Seckenhcim wesentlichbeh. Dergleichen Auge geschahen noch mehrere.

Fremde Herren legten einen bedeutenden Werth auf ihreVerbindung. Sogleich nach der Deylegung d«S Plappartskrie-ges machte Bischof Heinrich von Hewen zu Constanz, der diestürmische Hitze hxx Eidsgenoffen und das Gewicht ihrer Waffen"'ehr als Ein Mahl in der Näh« beobachtet hatte, mit den meiste»