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Erster Band.
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zogen, am 14 September 1460, Luzcrn und Unterwalbei, zuerst zuFelde. Sie besetzten NapperSweil. Die Stadt schwor nun gänz-lich zu den Urnern, Schwyzern und Untermaldnern, und gegendie Abmahnung der EidSgenossen kündigten Luzern, Unterwaldcnund selbst Rappcrsweil dem Herzoge die Fehde an. Zürich"und Andere folgten dem Beyspiele. Der Zug ging durch denganzen Thurgau und über dem Bodensee hinaus. Nun sagte«!auch die übrigen EidSgenossen ab. Zürich und Zug schlössenWinterthur ein; Uri, Schwyz und GlaruS zogen nach dein Sar-ganserlande, bemächtigten sich der Stadt Wallenstadt und derSchlösser Freudenberg und Nidberg, und mit ihnen sagten dieGrasen von SarganS dem Herzoge ab. Von hier gingen sieüber den Rhein, wo die Luzerner bereits Fussach erobert hatten.Man trieb Brandschatzungcn ein und kehrte wieder über denRhein zurück. Nur zu Winterthur und Dießenhofen fand manWiderstand. Jene« behauptete sich; das letztere mußte sich erge-ben, nachdem auch Bern, Solothurn, Freyburg und Schafhau-sen sich mit den EidSgenossen vereinigt hatten. Nun schwurenFrauenfeld und das Thurgau den Vfl Städten und Ländern;und diese versprachen, sie bey ihren Freyheiten bleiben zu lassen.Ueber Wallenstadt, Freudenberg und Nidberg und ihre Zube-hörden erkannten Schiedrichter von Bern, Freyburg, Solothurn,Diel, Schafhausen und St. Gallen: sie sollen nicht ausschließ-lich ihren Eroberern, sondern gemeinschaftlich den VII Städtenund Ländern gehören. Im December wurde noch ein Waffen-stillstand geschlossen, den inan in der Folge verlängerte. Endlichkam, im Juni 1461, ein Friede auf 15 Jahre zu Stande, wel-cher den EidSgenossen die Eroberungen überließ, indeß viele an-dere zweifelhafte Verhältnisse unberichtigt blieben. Herzog Al-brecht, der Bruder und Gegner des Kaiser«, hatte, ungeachtet sei-ner Freundschaft mit Sigmnnd, «nährend dieser Zeit immer eingute« Vernehmen mit den EidSgenossen beyzubehalten gesucht,und eben als 1464 zwischen ihnen und ihm ein zwanzigjährig"Friede für seine Länder am Bodensee, Breisgau, Sundgau,