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Erster Band.
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mochten die StaatSvorstehcr von dem Bedürfniss« dc« Eintrachtüberzeugt haben.

Vorübergehend störten einige Mißhelligkeiten die nachbarli-chen Verhältnisse der Werner und Luzerner. Abermahls warendie letztem durch Widersetzlichkeiten der Einwohner von Wäggiobeschäftigt. Diese wurden bestraft; aber auch für sie verwandtensich die III Länder. AIS 1464 Hans Ulrich zu Schmyz denWerner ab Uberg erstach, war der Gegenstoß der Parteyen sosehr der Kraft des Gesetzes überlegen, daß die Lothen allerEidSgenoffen, Lern ausgenommen, herbey eilten, um Ausbrüchezu verhllthen, und zu dem Landtage wurden selbst die Männervon Eittsiedeln, Küßnacht und den Höfen herbey gerufen. In dieStreitigkeiten des Klosters Einsiedeln mit Aug wegen Ansprüchenauf Gerichtsbarkeit und Gefalle wurde auch Schwyz verwickelt,doch ohne besondere Folgen. Von dem Capitel zu Luzern hatteNidwalden, 1457, sich für 500 Pfund (zu 12 Plappart) nmAinsen, Fälle und Ehrschätze losgekauft. Einverstanden mit Urlwar dieses Land mißtrauisch gegen die Verbindung mit Städten,und in seiner Staatsklugheit zurückgezogener und weniger aufäußern Einfluß bedacht, als Schwyz.

Basel sorgte nicht nur für die Beförderung seines Wohl-standes, sondern auch für die Mittel geistiger Ausbildung. AlsAeneas Sylvius, den die Lasier auf dem Concilium als Mannvon lebhaftem Geiste und Gelehrsamkeit kennen gelernt hatten,unter dem Nahmen Pius II den päpstlichen Stuhl bestieg, such-ten sie von ihm nicht geistliche Gaben, sondern eine hohe Schule,welche 1460 zu Stande kam. Nichts desto weniger benutzten sie,wie Solothurn, die Verarmung, in welche der benachbarteAdel durch Pracht und Fehden herab sank, welche er vornehm-lich gegen diese Städte führte, um sich durch Ankäufe zu ver-größern. Die Stadt St. Gallen hatte durch kluge Benutzungder Umstände, 1442, vöm Kaiser die Neichsunmittelbarkeit zuerwerben gewußt, und von dem milden Abte, Caspar von Lan-,denberg, sich 1452 vollends losgekauft. Ihrem Versuche hin-