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^-,ooo Man» drangen in die Maat, wo der Graf von Griers schonLausanne geplündert hatte. Alle Waffenfähigen waren entflohen;die übrigen wurde» geschont und bezahlten mit ihrer Habe. —Ein Haufe fliehender Lombarden wurde zn Genf von denBürgern niedergemacht; aber dieß stillte den Aorn der Eidsge-vosscn nicht.
Um Friede bittend eilten Abgeordnete von Savoien unddem Bischöfe von Genf zu ihnen; denselben folgte der Gesandtevnd Eidam des Französischen Königes, der Admiral des Reiches.Eine wichtige Tagsatzung wurde zu Freyburg eröffnet. End-lich erhielten die erstem auf Frankreichs und noch andere Ver-sendungen den Frieden. Die Eidsgenosien selbst zeigten sicheifersüchtig gegen größere Erwerbungen der Berner im Westen.Savoien versprach 5o,ooo, der Bischof und die Stadt Genf-8,c>oo Gulden. Sie verpflichteten sich, ältere Rückstände zu"legen. Mgle mit seiner Umgegend blieb Bern; die Lande desTrafen von Romont wurden nicht ihm, sondern dem Herzogevon Savoien mit Ausnahme der Landschaft Murten zurück ge-geben. Den Walliscrn wurde nachher das untere Wallis abge-treten. Die Stände von Burgund suchten den Frieden umsonst,iveil Vollmacht ihnen fehlte. Ludwigen hingegen, der jetzt wie-der schmeichelte, weil er Carl» nicht mehr fürchtete, verwei-gerte man einen Einfall in Burgund; ebenso den Churfürstenvon Mainz, Trier und Eöln nachgesuchte Verbindungen, weil'"an schon genug zu thun habe; gegen die Aufnahme Freyburgsin den eidsgenössischen Bund waren die Länder, weil sie be-reits gege„ Städte Mißtrauen hegten. Herzog Renat, dem'von auf dem Schlachtfelde das erbeutete Haus seines Verfol-gs und das Lothringische Geschütz geschenkt hatte, erhielt, auftrin Ansuchen um Hülfe, Vertröstungen. — Auf Ludwigs Ein-laöung schichte man die Anführer von Murten als Gesandte anihn. Er empfing sie zuvor kommend, beschenkte sie mit Geld undSilbergeschirr, ehrte Bubenbergen vor Allen, und gab den Eids-genossen 24,000 Kronen.