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Der Papst, der Kaiser und der König von Ungarn tratenals FriedenSvermittler auf; aber Carl wollte Lothringen nichtentsagen. Au spät hatte dieser nun im Unglücke seinem Volkesich zu nähern und dasselbe für seine Sache zu begeistern ge-sucht. Die Burgunder und Niederländer blieben kalt; und wäh-rend er düsterm Mißmuthe sich -hingab, hatte Renat sich eine»Theiles seiner Lande und der Hauptstadt wieder bemächtigt-Nun sammelte Carl, was ihm zu Gebothe stand, kam aber zu>»Entsatze um zwey Tage zu spät, und Renat eilte, indeß nunjener Nancy belagerte, zu seinen EidSgenoffcn. Mit Thräne»erschien er vor dem Rathe zu Bern, der, eingedenk der Vor-würfe der Eidsgenossen, nichts ohne sie beschließen wollte, docheilend« eine Tagsatzung nach Luzern ausschrieb, wo Renat seinedringenden Bitten erneuerte. Man fing an zu überlegen, einKampf gegen den äußerst erbitterten Feind im entfernten Lothrin-gen und in Renat» Solde sey einem bevorstehenden Kriege auf >der eigenen Grenze vorzuziehen. Durch Waldmann belebt erklärte >Zürich zuerst sich für den jungen Verbündeten. Don 8vv0Eidsgenossen, der Vereinigung, Deutscher und anderer Hülstund seinen Getreuen unterstützt, drang dieser am Ende de» Jah-re« bey harter Winterkälte, 15,ooo Mann stark, in sein Herzog-thum ein. Naney hatte der Hunger aufs äußerste gebracht-Carls Heer war weniger zahlreich als Renats. Awar umga-ben ihn seine Tapfersten und Ergebensten; aber der größere Theäwar entmuthigt. Dringend bathen ihn seine Getreuen, sich zu-rück zu ziehen, seine Kräfte zu sammeln, durch Zögern die Geg-ner zu schwächen. Wer die Seinigen eigensinnig von sich stößt,bleibt unbekannt mit dem, was für ihn das Wichtigste ist-Der Neapolitaner Campobaffo, schon lange vielfach Verräth"an ihm, genoß allein seines Vertrauens, und mit dessen Rathebereitete Carl selbst sein Verderben. Beym Angriffe der Ver-bündeten wiesen die Eidsgenossen diesen Treulosen, der mit denSeinigen zu ihnen übergehen wollte, mit Abscheu zurück. Carlörechter Flügel war entblößt; er wurde umgangen. Seine Ta- j