Band 
Erster Band.
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hatten, war jede fröhliche Zusammenkunft, jede Unternehmungwillkommen, welche leichten Gewinn und arbcitefreye Tage hof-fen ließ. Auf einer Fastnachtslustbarkeit zu Zug, wo von dengroßen Hansen, durch deren Hände Alles gehen muffe, gespro-chen und erzählt wurde, zu Freyburg habe man die Geißelentrinnen lassen, welche Genf für seine Zahlungen gab, wurde^schloffen, selbst das Geld abzuhohlen. Unter einem Banner, inwelches ein Schwein und ein Kolben gemahlt waren und mitdem Wahlspruche:

. „Wir sind das thöricht Leben„Und setzen dran Leib und Leben."

bereinigten sich zu Wäggis mehrere Hunderte aus Uri und Schwyz,u»d noch andere schlugen sich zu ihnen. Auf einer eben zuEuzern versammelten Tagsatzuug sprach sich der politische Geistber Orte aus und die Gesandte» der beyden Länder hindertendurchgreifende Maßregeln. Als die Schar, schon 700 stark, nichtohne Drohungen gegen Bcrnecische Magistrate zu Burgdorfeintraf, zogen die Werner 3ooo Mann in die Stadt zusammen,Unterhandelten und getrauten sich nicht, 'dem Haufen, welcherhch das Ansehen cidügenössischer Krieger gab, den Durchzug zuberweigern. Vornehmlich durch Untcrwaldner und Zuger untcr-6ützt war dieser bereits auf 2000 angewachsen, als er vor Frey-burg erschien. Durch eine neue Tagsatzung der Eidsgenossenund der Vereinigung wurde die Sache dahin vermittelt, daß"der Theilnehmer zwey Rheinische Gulden erhielt, Genf 8000uuf Ostern zu erlegen versprach und 8 Geißel in die Länder schickte.

Herzoginn von Savoien selbst gab ihre zusammen gerafftenKostbarkeiten zum Pfande, bis das Geld herbey geschafft war.Auch Lausanne zahlte 4ooo Gulden. Durch eine Besatzung vonlogg Mann, welche Bern nach Neuenburg legte, verhüthete eseinen Besuch, mit welchem die Streiter den Markgrafen Ru-bolf und seinen Sohn bedrohet hatten, und vermehrten dadurchb>e Abneigung derselben gegen sich. Dieser unruhige Auftritt