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hatte Lern veranlaßt, ungeachttt sein mildes Negierungsfysiemihm die Ergebenheit seiner Angehörigen versicherte, dieseaufs neue in eidliche Verpflichtung zu nehmen, und war einewesentliche Ursache der nähern Verbindung der drey eidSgenössi-schen Städte mit Freyburg und Solothnrn durch ein im May1477 geschlossenes Bürgerrecht; denn aller Orten hatte die lauteSprache der thörichten Gesellschaft Anhänger und Beyfall ge-funden.
Sobald Ludwig XI Carls Tod vernommen hatte, suchteer den Nachlaß desselben auf jede Weise an sich zu bringen.Die Prinzessinn Maria hätte er vielleicht für seinen jünger»Sohn, den Herzog von Angonleme, gewinnen können; aberweil er über sie als Kronvasallinn verfügen wollte, ihre Handfür den Dauphin forderte, und seine Vereinigungöplane zu ge-waltsam entwickelte, entfernte er sie ganz von seinem Hause,und die Niederländer schlössen au» eigener Macht für sie eine»Heirathsvertrag mit dem Erzherzoge Maximilian, dem S»h»edes Kaisers, in der Hoffnung, durch ihn eine Schutzwehr gegendie Anmaßungen Ludwigs und dennoch keinen allzu mächtige»Herrn zu finden.
Sogleich nach Carls Tode versuchten es die Stände derHochburgundischen Freygrafschaft, durch Abgeordnete, an dere»Spitze der Erzbischof von Besancon, Carl, aus dem Hause Bur-gundisch-Neuchatel, stand, den Frieden und entweder eine Artvon Unabhängigkeit, oder eine Verbindung mit den EidSgenosse»zu erhalten. Nur die Berner glaubten, die Eidsgenossenschasskönnte durch Unterwerfung oder Verbindung dieses Landes sichverstärken. Sie berechneten den Nutzen der Burgundischen Salz-quellen und andere Vortheile. Die übrigen EidSgenossen zöge»es vor, gegen Erlegung von 100,000 Rh. Gulden «inen ewige»Frieden zu bewilligen und das Land seinem Schicksale zu über-lassen. Eine Auskaufssumme, sagten die kleinern Orte, müssevertheilt werden. Eine entlegene Herrschaft oder Verbindungwürbe nur in fremde Händel verwickeln. Ludwig hatte mittler-