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Erster Band.
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weile als Oberlehenshecr das Herzogthum Burgund an sich ge-igen, durch Täuschungen hingegen diejenigen Herren in derFreygrafschaft, welche er zuerst gewonnen hatte, gegen sich auf-gebracht. Die bedungenen 100,000 Gulden waren den EidSgenos-sen noch nicht bezahlt worden. Unter dem Vorwande ähnlicheroberlchensherrlicher Ansprüche versuchte es Ludwig, auch dieseKim Reiche gehörende Landschaft an sich zu bringen, und er-both sich zur Lieferung jener Summe, indem er zugleich «o,oooGulden rückständige Jahrgelder bezahlte und die BundeShülfe von6oov Mann forderte.

Luzecn war durch Sillinens Einfluß vor Andern Franzö-Üsch gcsinnet. Man entsprach ihm, und am 26 April 1'-t77wurde die UeberlassungSurkunde von den VHI Orten und denbeyden Städten Freyburg und Solothurn, welche nun als Mit-eontrahenten auftreten, ausgestellt. Eine Tagsatzung folgte derandern nach, und gegen den Willen der Regierungen verschafftedas allgemeine Mitleiden den aufs neue um Hülfe flehendenHochburgundern einen Anzug von 5ooo Mann, wovon mehrals die Hälfte in muthigem Kampfe gegen die Franzosen fiel,-"»d viele nach der Rückkehr für ihren Ungehorsam mit demTode bestraft wurden, ohne Andere abzuhalten, ihr Beyspiel nach-zuahmen. Auf einer neuen Tagsatzung zu Jürich scheuten dieBurgundischen Abgeordneten sich nicht, die Ränke der Franzo-sen im Innern der Eidsgenosseuschaft zu enthüllen, und die Bo-then verordneten eine Gesandtschaft an den König zu neuer Ver-wendung, indeß eine andere in die Niederlande abgeordnetwurde. Waldmann, Bubenberg und Hans Jmhof, Landam-mann von Uri, waren die Glieder der erster». In Frankreichwurden sie Monathe lang, ohne Gehör beym Könige zu finden,von einer Stadt zur andern gewiesen, bis Hochburgund erobertwar, wo sie nur Aeugen barbarischer Grausamkeit hatten seynmüssen. Empört über diese Behandlung kehrte Bubenberg ver-kleidet nach Hause. Waldmann, welcher vorher an seine Oberngeschrieben hatte: „Ihr habet verruchtes, unbarmherziges, vcr-