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„logeneS Volk nie gesehen, dann die Franzosen, die weder Brief„noch Siegel halten. Land (lasset) sich des Künigs Geld und„seiner Räthe süße Worte nit überkommen, daß Ihr Sache»„tügind, die unser Nachkummen entgelten möchtend. Da wie„kein Pension haltend, behieltend glychwohl Land und Liite.„Gnedige Herren! Lond uns tütsch blyben, die Welsch Jung„ist untreu," u. s. f. warnend ihnen meldete, der König wisse,was jeder thue und rede, entsagte nach der königlichen Audienzmit Imhof auf der schlüpfrigen Lahn der ausländischen Sen-dung jenem freyen vaterländischen Sinne und änderte auch i»der Heimath sein Urtheil. Beschenkt kamen beyde nach Hause,und bald folgte Waldmanncn ein Pensionenbricf für 600 Liv-jährlich nach.
Während dieser Zeit hatten die Eidsgenoffen zuerst, dieAnträge und Aufforderungen de« Kaisers kalt erwiedert: „Item„heimbringen (sagt der Abschied), wie der Kaiser uns verrathen,„hinter uns Bündnisse macht und ohne unser Wissen seinen„Sohn der Burgundischen Fürstinn verlobt." Dennoch bliebdaS, was die Gesandten zuerst auS Frankreich geschrieben hatten,daS, was Bubcnberg erzählte, nicht ohne Wirkung. EinenBrief an die Gesandten in den Niederlanden hatte überdieß Lud-wig in seinem Gebiethe wegnehmen lassen, und der Ueberbringerwurde gefoltert. Herzog Sigmund fragte hingegen sogar, ober Italienische Jahrgelder annehmen könne, und versprach, inallen Angelegenheiten sich nach den EidSgenossen zu richten.Auf Montag vor St. Galleutag (Octob.) 1477 schlössen Zürich,Bern, Luzern, Uri und Solothurn mit ihm auf die Grundlageder ewigen Richtung eine ewige Erbcinigung. Man versprichtsich gegenseitig, den Frieden zu beobachten und durch niemandaus seinem Gebiethe stören zu lassen. Auf Mahnung leistet mansich in Kriegen Hülfe um Sold, wofern man nicht durch be-stehende Bündnisse daran gehindert wird. Jeder Theil mußsich mit der Hülfe begnügen, welche ihm der andere leistet-Diesseits de- Adlcrbcrgs erhalten die EidSgenossen nur den