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Erster Band.
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Stimmen gegen die einzige von Luzern Ansprüche machten, setzte»un aber der bundeswidrigen Forderung der 111 Länder eine eben^ unstatthafte Rechtfertigung des Bürgerrechtes entgegen; ihnenich, sagten die Luzerner, die Aufnahme von Bürgern immervorbehalten gewesen. Zur nähmlichen Zeit vernahm man zu Lu-ö"n, daß zwischen Entlibuchern und angesehenen Männern Ob-waldens Einverständnisse bestehen, durch welche während derFestlichkeiten des LeodegartageS plötzlich eine Veränderung derStaatsform bewirkt, dem Volke von Luzern gänzliche Freyheit,^er doch wenigstens dem Entlibuche Unabhängigkeit gegebenwerden sollte. Peter am Stalden, Hauptmann der Entlibucher,^zahlte mit seinem Kopse das Geständniß der Unternehmung,beten Mitwiffenschast die Unterwaldner von sich ablehnten.

Indeß die vier übrigen Städte Luzern ihre Hülfe zusicher-en, und die III Länder endlich ihre Ansprüche auf eine drey-lche Nichterzahl gegen diese Stadt aufgaben, begannen nunGlarus und Aug auch, sich näher an die III Länder zuhalten;Und weil Heftigkeit in den Forderungen leicht die Gegenparteyuoch mehr aufbringt, schloß nun Bern, im April 1 I 8 O, seineVerbindung mit Freyburg noch enger und auf ewig. Fruchtlosblieben die oftern Tagsatzungen, welche nur dienten, die Vor-würfe zu häufen. Einige Jahre lang stand man gespannt ein-«über gegenüber, und eine Trennung oder noch SchlimmeresUwr zu befürchten. Endlich wurde im December 1181 eineallgemeine Versammlung der Lrte nach Stanz bestimmt. Frey-burg u„d Solothurn erbothen sich, um die Eintracht herzustel-^u, ihre Verbindungen aufzugeben; aber dadurch wurden dieübrige» Stoffe der Zwietracht nicht gehoben; und schon warwan auf dem Punkte, aus einander zu gehen, als der herbeyblende Einsiedler Niclaus von der Flüe *) durch seine Vorstel-ligen die erbitterten Gemüther der eidsgeno,fischen Bothen er-schütterte, und das Stanzer - Verkommniß vom Samstag nach

*) Leuenbruggec soll sein wahrer Nahme gewesen seyn.

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