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in den Verhältnissen mit Oesterreich. Sigmunden hatten stinkvorländische», insbesondere die Waldstädte, und der Vorschub,welchen die Luzecner einigen seiner ungehorsamen Vasallen leiste-ten, gegen die Eidögenossen mißtrauisch gemacht. Die Erbei-nigung wurde aufgehoben und die Richtung wieder angenommen-Endlich überliest Sigmund die Vorlande seinem Erben Maxi-milian. Waldmann und andere Magistratspcrsonen, denen dieFranzösischen Jahrgelder nicht richtig bezahlt wurden, begün-stigten nun einen neuen Erbverein; denn als der Krieg zwischenOesterreich und Frankreich wieder auübrach, waren die Reiöläu-fer beyden Theilen zugeeilt, ohne daß den Orten oder einfiust-reichen Männern neue Jahrgclder zuflössen. In diesen Erbvcr-ein von l'«87 willigten Luzern, Schwyz und Glarus nicht ein-Maximilianen wurden in demselben die frühern Verpflichtungenzugestanden. Er verhieß als Römischer König die Bekräftigungder ReichSfrcyheiten, welche sein Vater oft versagt hatte; alleinauch dieser Vertrag wurde nicht bekräftigt, dennoch zu gleicherAeit Waldmannc» ein Jahrgcld von 4oo Gulden zugesichert, und1000 Gulden sollten jährlich ihm oder seinen Amtsnachfolgernzur Vertheilung an andere eidgenössische MagistratSpersonc»zugestellt werden. ^
Neue Stoffe des Mißtrauens gegen Oesterreich hatten sichgebildet. Durch kaiserliches Ansehen, vornehmlich durch Maxi-milianen, war t'»88 ein Bund *) gestiftet worden, der in sei-ner Ausdehnung den alten St. Georgen-Schild weit übcrtraf-Tyrol und Vorder-Oesterrcich, der Churfürst von Mainz standenan der Spitze desselben. Die Fürsten, Grafen, Neichsritterund Städte der Schwäbischen, Fränkischen und Rheingegcn-
') Man hieß ihn den Schwäbischen und spottweise den Jü>penbuno, vermuthlich wegen der damahligen, einer Schürze ähnlichenBeinbekleidung des AdelS, welche später auch aus das Volk übergingund z.B. in dem Thurgauischen Sireen-Mandaee von 1ZZ0 Jnp^ngenannt wird.