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Erster Band.
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Eine durch Fastnachtlustbarkeiten begünstigste VolkSbewk-gung am rechten Seeufer brachte Waldm nnen nicht zum Wan-ken. AIS der Aufstand sich vergrößerte, eilten die benachbartenHerren, Städte, die Vereinigung und die EidSgenossen herbey-Diese'stillten die Bewegung. Das Ansehen der Regierung wasgerettet und mit geringen Nachgiebigkeiten die Menge zur Ruh*gewiesen. Es wurde beschlossen, die Forderungen des Volkessollen untersucht, und den Beschwerden Abhülfe verschafft wer-den. Jetzt verwechselte der Bürgermeister weise Standhaftigkeümit unzeitiger Härte. Er erzwäng eine veränderte, beleidigendeEinkleidung der Urkunde, und die eidgenössischen Bothen schwie-gen. Die dem Landvolkc gebothene Abbitte und die Drohungen,welche man von Waldmann gehört hatte, erneuerten den Aus-stand oder gaben dazu den Vorwand. Vergeblich sprach Bernmit Weisheit zu den Obern und zu dem Volke. Noch einerschienen die EidSgenossen, nicht bewaffnet, wie das Stanzek-Verkominniß dieß zu fordern schien, sondern nur vermittelnd-Neben der allgemeinen Eifersucht gegen Waldmann sahen di<Anhänger Frankreichs in ihm das Werkzeug Oesterreichs. DieLuzerner und mit ihnen noch manche Andere waren erbittert,daß der allgewaltige Bürgermeister den Helden von JrniS,Frischhans Theilig, zu Zürich hatte ergreifen, und, ihrer drin-genden Fürbitte spottend, mit solcher Leidenschaft hinrichtelassen, daß er außer der Ordnung sich zum Vorsitzer des Dllü-gerichtes machte; obgleich auf Theiligen kein anderes Vergehtlag, als daß er weit früher und außer dem Gebiethe vonden Bürgermeister der Verkäuflichkeit gegen Mahland, eines zwei-deutigen Benehmens in jenem Feldzuge und gewisser Verbrechetbeschuldigt hatte. Tief haftete bey den Ländern die Erinnerung,daß Waldmanu beym Stanzer-Verkommnisse und anderswo ih»etentgegen gestanden.

Beynahe allgemein hatte das aufgereizte Landvolk sichwaffnet nahe bey der Stadt versammelt. Lügenhafte Ausstreuun-gen über gewaltthätig« Absichten des Bürgermeisters wurdet