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«ttbreitct. Endlich griffen auch viele Bürger tumultuarisch zu denWaffen, indem ^ie Waldmanncn und mehrere seiner Ergebenstenaus der Versammlung des großen Rathes heraus forderten. Nichtöe>» eigentlichen Zwecke der Volksbewegung, nur ihrem ungestü-men Andringen widerstanden eine Zeit lang die eidgenössischenbathen; und ein tiefer Sinn lag in der nachhcrigen wiederhohl-^n Frage des Schultheißen Seiler von Luzern, nachdem Wald-mann bereits war begehrt worden: „Wen wollet ihr dann nochmehr?" Die erdichtete Nachricht, ein kaiserliches Heer sey zuWaldmanns Rettung ins Land eingefallen, mußte die Menge"°ch mehr aufreizen. Gefoltert, von stürmisch gewählten Rich-tn zum Schwerte verurtheilt, ging Waldmann, den 6 April,sündhaft zum Tode, und warf durch denselben eine noch schwe-re Schuld als diejenige, welche ihn treffen mochte, auf seinearglistigen und anarchischen Verfolger zurück. Große Eigen-lasten gingen mit ihm zu Grabe; aber je großer diese sind,desto gefährlicher und oft verderblicher wird ihr Jnnhaber einem^Veystaate, wenn nicht Pflichtgefühl und Liebe für die GesetzeÜe begleiten. — Einige seiner Anhänger theilten sein Schicksal-Einer mit Beseitigung der bisherigen Staateform größtenTheils aus den Häuptern der städtischen Volksbewegung zusam-"mn gesetzten Regierung, welche den Beynahmen des hör,lernenRathes erhielt, mußten bald einige, der Geschäfte kuudigereWänner beygegeben werden. Nichts Pest» weniger wurde dieserRath wegen seiner unordentlichen Verwaltung und Verschwen-dung des öffentlichen Vermögens nach wenigen Wochen wiederaufgehoben, und die frühere StaatSform mit einigen Verände-rungen in, demokratischen Sinne hergestellt. Aufgebracht überRe Arglist der vornehmen Familien beschränkte die Bürgerschaftthre Stellvertretung in der Regierung. Bereits am !) Mayhatten die Lothen auch über die Verhältnisse zwischen der Stadt""d der Landschaft Aussprüche gethan, durch welch- die Ober-herrlichkeit der erster,, geschützt, dem Lande aber ungehinderterVerkehr und Gebrauch seines Eigenthumes, Befreyung vom
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