der Stille und fest entschlossen, den Verlust zu rächen, hallt» ^1500 EidSgenoffen sich im nahen Walde wieder gesammelt. ^großem Geschrey und unter dem Schlagen der Trommeln, weichtsie durch den Wald vertheilt hatten, fielen sie das sich wü^aufstellende, mit allen Rüstungen aufe beste versehene Sch»^'bische Heer seitSwärtS an. Kräftigen Widerstand leisteten d»Reisigen, und das Geschütz au« Gottlieben diente, den Rückstzu decken, als Alle« sich ausloste, i4oo Leichen lagen auf ^Schlachtfelde, unter ihnen manche vom Adel; eine großezahl ertrank, und viele Flüchtlinge hefteten sich an die Fuß»»'gel, welche sie dem Gegner gelegt hatten. ZO Mitbürger ^klagten die Constanzer, indeß der Sieg bey Ermatingen nur durchden Tod von 20 EidSgenoffen erkauft wurde. Die Sieger er-freuten 14 Stücke großes Geschütz, unter diesen drey deS Herzogtvon Würtemberg, viel kleineres, eine Menge von JLassi"und Kriegsbedürfnissen, vor allem aus aber die zwey wieder g*'wonnenen Stücke der Luzerner.
Der zweyte Aug über den Rhein wurde nicht verschöbe»'und vornehmlich suchte Zürich die Bestrafung des GrasenSulz. Thiengen ergab sich, und nur durch die größten D*'müthigungen retteten entschiedene Feinde der EidSgenoffen jLeben. Auch da« hohe Schloß Küssenberg unterwarf sich.lingen öffnete seine Thore, wurde dennoch geplündert undbrannt, und man fand daselbst die feindlichen AnordnungenAbsicht auf Sammelplätze, Zusammenwirken, u. a. m. T>a»st^Schicksal hatte Blumenfeld. Den harten Sinn der zürnende»Krieger rührte die Frau von Roseneck, welche den Gatte»da« Liebste, wa« sie besaß, auf den Schultern aus dem SehEtrug. Man ließ ihr noch ihre Kostbarkeiten. Auch dießbrach Uneinigkeit au«. Die westlichen EidSgenoffen glaubten dw ^Grenzen SolothurnS bedroht, indeß andere den Bernern »»Freyburgern große Vorwürfe machten, sie Kistenfeger und >»els^Heidgenoffen nannten; doch kamen alle mit Beute beladen »mHause, und die Rothweiler, welche sich zu einer Unternehmung