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Angriff abhalten; allein auch sie umging die auserlesene 2>ü»^ >
ner-Schar durch Wildnisse und Gebüsche, und warf die Heroin ^
eilenden auf die zweyte Abtheilung. Stunden lang dauerte derKampf, bis auch hier die Feinde zurück wichen. Aber ungeach-tet des zweymahligen Sieges mußten die Bündner noch eines 'neuen härtern Kampf gegen die vereinigte Macht bestehe"'Schrecklich donnerte das feindliche Geschütz; und beynahe wäre"die Kräfte der Tapfern erschöpft, als auf dringende Ermahnun-gen die Zurückgebliebenen eintrafen. Der Angriff ward erneutund die Verschanzung erstiegen.
' Auf dem Walle rief Beneblet Fontana, indem er mit ^Linken die gähnende Wunde zuhielt, aus welcher die Gebärdhervordrangen, und in der Rechten noch das Schwert führend-„In uns fällt nur Ein Man». Heute rettet ihr das Vaterland,oder cuere Kinder erwartet ewige Knechtschaft!" Er sank "Ndstarb; aber sein Nahme lebt in der Zahl der Ediern, welcheein unwürdiges Geschlecht vergessen könnte. Jetzt flohen d>-Feinde; unter ihnen brach die morsche Brücke zn GlurnS; ^wurden bis SchlanderS verfolgt; und über ävvo kamen durchdas Schwert und in dem Strome um. Die Ueberwinder verlöre"225 Mann, und mehrere Hundert waren verwundet. Allerathe des Lagers fielen in ihre Hände; unter diesen 8Stücke, und neben 6 andern Fahnen das Banner von Tyr^'Die nächsten Ortschaften wurden geplündert und verbrannt; abekwüthend ermordeten die flüchtigen Feinde jene 33 Geißel zu ^e-ran. Der Erbitterung der Dündner zu entgehen, entfloh Haup^mann Dietrich Freuler von Schwyz, dem man das lange Zögek"der zweyten Abtheilung und dadurch den größer» Verlust d"Tapfern Schuld gab.
Mit Thränen vernahm der Kaiser im Wallgan denden der Seinigen. Erstaunt sah er daselbst, wie die starke"Vcrschanzungen unzureichend gewesen waren. Begierig, fleü ^rächen, versuchte er um Medard mit 15,000 Mann nochMahl die Unterwerfung Bündens. Man mußte die Pferde über