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Erster Band.
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tausend Mann zu seiner Unternehmung gegen Mayland forderte,weil doch der Herzog den Kaiser unterstütze, entschuldigte mansich mit der eigenen Gefahr. Dennoch zog der König seineTruppen nicht nur an den Mayländischen, sondern auch an denNiederländischen Grenzen zusammen. Bestürzt über die drohendeGefahr und mit der Hoffnung, sich im Nothfalle eidgenössischeHülfe zu verschaffen, wollte Ludwig Sforza als FriedenSver-mittler auftreten; aber der König warnte vor ihm, und der Ver-such blieb dieß Mahl ohne Erfolg.

Eine Tagsatzung zu Luzern forderte bey der steigenden Ge-fahr jedermann auf, gerüstet zu seyn, und daß bey einem An- ^griffe alle Waffenfähigen jener Gegend auf dem bedrohten Punktesich vereinigen; als das sicherste Mittendurch welches ein kleines übetentschlossenes Volk gegen einen überlegenen Feind sich behaup-ten kann. Man wußte, daß ein Angriff entweder von Constau)oder vom Sundgaue her bevor stehe. Viele, welche empfanden,daß durch eine langwierige Grenzbesetzung die EidSgenossen >">*ihre Kräfte verzehren würden, hätten lieber selbst einen nach-drücklichen Angriff gemacht. Am 15 Juli rückte ein zahlreichesDeutsches Heer in Gegenwart deS Kaisers mit dem Reichsban-ner aus Constanz vor; aber ihn, fehlten Eintracht und Zuver-sicht. Man beschränkte sich auf gegenseitige Beschießung,die Feinde zogen sich mit Uebereilung hinter die schützende»Wälle zurück. Auf ähnliche Weise endigte sich ein zweyterVersuch; doch verstärkten die EidSgenossen ihre Mannschaft beyniSchwaderloch.

Sobald Graf Heinrich von Fürstenberg, Anführer >»*Sundgau, dieß vernahm, versuchte er, an der Spitze vonmeistens wohlgrübtrn KriegSleuten, an welche auch die Straß'burger und andere Städte der niedern Vereinigung sich a»ge-schloffen hatten, ins Solothurnische einzudringen, und belagertdas durch den Vogt Benedict Hugi muthvoll vertheidigte SäsiaßDorneck. Solothurn geboth den Seinigen, sich auf die Ver-theidigung der Pässe zu beschränken, bis die EidSgenossen, welche ^