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Erster Band.
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" von dem Marsche in da« Thurgau, nach damahligem KriegS-gebrauche, unmittelbar zu Hülfe mahnten, angekommen seyn wür-^n. Allein Brand und Raub beängstigten die Gegend, unddem feindlichen Lager, welches zwischen Dorneck, RheinachArlesheim sich ausbreitete, überließ alles sich sorglos seinenNrigungen. Nicht alle eidSgenöffischen Schare» entsprachen so-gleich der Mahnung. Allein sobald die Hülfe von Bern undZüricher angekommen waren, rückte Schultheiß Conrad vonSvlothurn am 22 Juli mit seinem kleine» Heere unbemerkt sonahe an das Lager vor, daß man den Lärm aus demselben hö-konnte. In schnellem Laufe stürzten die Tapfern sich mit-ken in dasselbe. Beym ersten Angriffe wurde der feindlicheFeldherr getödtet; aber die Entferntem hatten die Zeit, sich zusammeln, und drangen von verschiedenen Seiten auf die Eids-genoffen ein. Von den Niederländischen Scharen, der welschenLeibwache, den Reisigen und dem Geschütze hart gedrängt, büß-ken die Eingeschlossenen viele Tapfern ein, als plötzlich neue«^eldgeschrey erscholl. ES waren die Luzernen und Auger, diev»n einigen Flüchtlingen, welche die Vertilgung der Umringten-verkiindigten, sich nicht hatten irre machen lassen, sondern alsbiedere Männer Sieg oder Tod mit ihnen zu theilen wllnsch-und sich noch mehr beeilten. Bald flohen die Feinde. Siewurden bis in die Nacht hinein verfolgt, und an den für sie zu-leiteten Gerichten erquickten sich die Beschützer des Vaterlan-l. Eine reiche Deute, 2i große Büchsen und mannigfaltigeKriegsvorräthe wurden der Lohn des Sieges. Viele Herren undMr 3000 Feinde wurden erschlagen; von den Eidsge-"vfstn nicht ganz 5 oo. Viele darunter waren welsche Angehö-v'ge BernS, welche eben die Getödteten plünderten, als die Lu-ö"ner und Zuger eindrangen und sie mit den Feinden verwech-selten.

In einem Gefechte vor der Stadt Basel, in welcher wäh-rend hex Belagerung von Dorneck die Vorliebe der Adelichenund des Domstifte« für die Deutschen Waffen sich ohne Rück-