Band 
Erster Band.
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Papste den Cardinalshuth erhalten und suchte nun aufs neue dieHülfe der EidSgenossen, indeß sich die Bündner mit Frankreichverbanden. An Lugano hatten die Franzosen zwey Läuferbothenvon Schwyz und Freyburg im See' ertränkt, einen Bettleri-schen beschimpft und ihnen die Briefe abgenommen, welche siemit sich führten. Man wollte mit Geld die Nachgelassenenberuhigen. Aber um die § Mitte des Novembers gingen dieSchwyzer, i5c>o Mann stark, über den Gotthard, und stattauf die Abmahnungen der Tagsatzung zu hören, mahnten sitselbst die übrigen Orte zu Hülfe. Die Freyburger unter PeterFalk folgten zuerst nach; von allen zuletzt die Werner *) undSolothurner. in,ooo stark rückte das Heer im Mayländischenvor. Gaston de Fair, der Französische Feldherr, hielt durchReiterey, Geschütz und geschickte Anstalten dasselbe zurück-

Umsonst waren ihre Versuche und Märsche gegen Mayland undgegen die Adda. Es war im December. Nach schrccklichcuGewaltthaten und gierigen Plünderungen verheerten sie mitFeuer noch vollends die unglückliche Landschaft. Ohne Anzeigezogen zuerst die Lander nach Hause. Die übrigen folgten-

Viele Plünderer wurden nun erschlagen und der Rückzug bis

Bellen; verfolgt. Zwietracht entsprang aus der Auchtlosigkei't-Man machte sich Vorwürfe, den Fernern insbesondere, sie

seyen mehr Freunde als Feinde der Franzosen gewesen.

Unterhandlungen mit Frankreich zerschlugen sich und nungingen eidsgeuössische Gesandte zum Cardinal nach Venedig-Ebenso wie dieser auf sie wirkte, waren der Bischof von Veroliund der Freyherr von Hohensax thätig im Lande selbst. Auch

-) In ihrem Absagebriefe vom -6 November erklären die Dei-ner dem königlichen Statthalter in Mayland zu Handen seinesHerren, sie seyen von Schwyz gemahnt, zugleich aber selbst aufähnliche Weise beleidigt, von der Ablieferung dieses Briefes anwerden sie des Königs Feinde seyn, reg. b,I»j. »li»i,»ico»