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Erster Band.
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Bewilligung der Obrigkeiten. Die unbezahlte» Ansprachen blei-be» vorbehalten. Den EidSgenossen solle» 4vo,vl)0 Kronen, zurHalste binnen 18 Tagen, die andere Halste bis zum 11 Novem-ber, bezahlt werden, u. s. f. Einiges wurde für Herzog Ulrichund seine Untergebenen ausbedungen. Vier kostbar gekleideteGeißel sollten zur Sicherheit dienen, und wie aus dem Feldegeschlagen eilte das Heer nach Hause.

Bald vernahm man, des König bestätige den Friedennicht. Der einzige Mann von Bedeutung unter den Geißelnentfloh auö dem Gasthofe zum Schwerte in Anrieh, wo er be-wacht werden sollte. Der Antrag einiger Männer von Muthund Ehre, sogleich wieder nach Frankreich zu ziehen, vereiteltenFranzösisch Gesinnte, welche wieder anfingen, sich zu heben undvon Empfängern der Ducaten und Rh. Gulden zu sprechen.Im Gebiethe von Lern und Luzern äußerten sich neue Unru-hen. Der Herzog von Mayland, welcher die EidSgenossen seineVater genannt, und sich verpflichtet hatte, 2 Jahre lang jedemOrte 50 Nh- Gulden zu Verpflegung eines Studenten inPavia zu zahlb», auch zwey eidSgenössifche Räthe an seinemHofe zu unterhalten, zeigte immer mehr seine Unfähigkeit, machteseine Beschützer unzufrieden, indem er über die Söldner klagte,und mit nicht «»gegründetem Mißtrauen ihnen vorwarf, sie hätten imFrieden zu Dijon sein Herzogthum wie ihr Eigenthum behan-delt, und die von den Franzosen im Spätjahre endlich iiberge-benen Schlösser von Mayland und Cremona besetzt. Ihnen schmei-chelte dagegen der Herzog von Savoien und bezahlte Jahrgel-der. Die erworbenen welschen Landschaften wurden in 6 Vog-teyen abgetheilt und eingezogenes Privateigenthum mußre dieErwerbung vermehren. Dein Herzoge von Mayland selbst bliebnichts übrig, als sich ganz nach dem Willen seiner Beschützereinzurichten und alles zu vermeiden, was ihnen mißfiel.

Durch den Papst, welcher mit den EidSgenossen spielte,suchte nun König Ludwig wieder ihre Freundschaft; aber eS ge-lang nicht, weil er auf Mayland nicht verzichten wollte. Ma»