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nannte fle den grossen Bund Hochdeutscher, oder der obernDeutschen Lande; allein die grossen Mächte unterhandelten mei-stens ohne sie. Gleichwohl schickten sie Gesandte bis zu demKönige von England, konnten steh aber nicht mit ihm einver-stehen. Mit Leo X hingegen erneuerten sie, ungeachtet seineTreulosigkeit ihnen bekannt war, daö mit seinem Vorgängergeschlossene Bündniß. bürich, welches zuerst zurück blieb, folgteöe» übrigen im nächsten Jahre, 1Z15, nach. In diesem Bundeverspricht der Papst ein Jahrgeld von äo,ooo Ducaten; inKriegszeiten 500 Reisige; die Eidsgenossen ihm 12,000 Mann,">enn sie nicht selbst angegriffen sind. Florenz, Genua, Luccaund Siena werden auch in ihren Schutz aufgenommen. DerSold wird auf 4 ^ Nh. Gulden monathlich bestimmt. EinHauptmann erhält ihn zehnfach, ein Licutenannt (Liitiner) oderFähndrich sechsfach. Immer hielten die Eidsgenossen 20,000Mann in Bereitschaft. Schon liefen, I5l't, wieder Kriegslustige"ach Frankreich gegen die Engländer. Im Solde des HerzogS
Mayland erwarben andere bey Crema durch Feigherzigkeitstch Schande. Durch Französische Einwirkung äußerten in Bern,2uzern und Solothurn sich neue Unruhen. Dann versammeltenstch ReiSlaufer aus diesen Landschaften bey Licstall zu einem?"ge gegen Dison, um aus eigener Gewalt unbezahlten Solderzwingen. Vorstellungen der BaSler und Muhlhauser undMangel an Hülfsmitteln lösten in kurzem diesen Haufen wie-d" auf. Die noch übrigen 3 Geißel wurden für ein Lösegeld
13,000 Kronen entlassen, und durch rohe Gewaltthätigkeit"zwang mau von dem Präsidenten von Burgund, Villeneuve,ö" zu Genf, wo er auf Geleit wartete, ergriffen und weggeführtwurde, 2000 Kronen.
Kaum war am 1 Januar 15i5 Ludwig Xll, der durchseine innere Verwaltung den Beynahmen des Gerechten ver-beut hatte, gestorben, als Franz I, sei» Nachfolger, schon amAgenden Tage seinen „sehr lieben und großen Freunden" gu-ks Einverständniß antrug. Man verwies eS dem Ueberbringer,