Band 
Erster Band.
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daß er ohne Geleit gekommen seh, und antwortete ihm, dr«Friede seh zu Dijou geschloffen worden. Franz t ließ sich da-durch nicht irre machen, und die Abgeordneten seines OheimS,deS HerzogS von Savoien, wandten auf wiederhohlten Tagsa-tzungen alles an, die Eidegenossen für den König zu gewinnen,ohne daß dieser auf Mayland verzichten sollte. Alles war um-sonst, und der Versuch, ihr Mißtrauen gegen andere Mächtezu erregen, lenkte dasselbe nur desto mehr wider Frankreich-'Zwischen dem Herzoge von Mayland und den Eidsgenoffen hattesich das Verhältniß nicht verbessert, und nur langsam bezahlteer die Jahrgelder; doch kam eine neue Verbindung zwischen ih-nen, dem Papste, dem Kaiser, Spanien und dem Herzoge z"Stande. Die Franzosen hatten inzwischen Genua besetzt, undPapst Leo, dessen Politik zuerst die Vortheile seines HauseS(von Mehiciö) berücksichtigte, chie EidSgenossen gehindert, ihnenzuvor zu kommen. Durch die Nachrichten von den großen Rü-stungen des neuen Beherrschers Frankreichs ängstlich geworden,wandte Maximilian Sforza sich aufs neue an die Eidsgenoffen-Diese schickten ihm rathgebende Bothen, und in drey Aufbrüchen2),000 Ausgenommen- (Aufgeforderte), d/nen noch 6000 Frey-willige folgten. Luzern übertrug man eine Art von Direktorium,die Befugniß, eingehende Briefe zu öffnen und Tagsatzungen*)auszuschreiben. Den päpstlichen Gesandten zu Mayland, Oc-tavia» Sforza, der Schinnern der Unterschlagung großer Geld-

°) So zahlreich waren in diesen Jahren die Tagsatzungen,daß > 5 >Z zu Zürich 9. zu Luzern 6, zu Laden s, zu Schwvz >'>5>4 Zürich >1, Bern Z, Baden z, Zug 2, Schwyz 1 und außerdiesen noch eine andere, > 5>5 Luzern 16, Zürich ,4, Bern 2,St. Gaben 2, Schwyz 1, auch Zusammenkünfte zu Genf, Montcobiere»Rheineck, neben den Jahrrechnungen zu Baden, Neuenbucg, u-s-l-gehalten wurden. Sie dauerten meistens nur wenige Tage, dochwurden esc rc>, 20 und mehr Geschäfte und unter diesen manch?von großer Wichtigkeit behandelt.