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Auf einem Tage zu Bern, im Januar 1516, erklärenS Orte und Wall,'» sich, den Frieden mit Frankreich anzuneh-men. Sie bezogen ihren Antheil von den 200,000 Kronen,welche von Genf dahin gebracht wurden; allein diese» Geld unddie Geschenke, welche die Bothen erhielten, stillten die Mißbilli-gung nicht. Zürich, Uri, Schwyz, Basel und Schafhausenverwarfen diese Vereinigung. Im Frühjahr unternahm derKaiser selbst, durch Englische» Geld dazu in den Stand gesetzt,die Eroberung von Mayland (Kaiserzug). Seinem 30,000 Mannstarken Heere, in welchem mehr als 12,000 EidSgenoffcn, vor-nehmlich au» jenen 5 Orten und Graubünden, angeführt durchJakob Stapfer von Zürich, dienten, wären die Franzosen nichtzu widerstehen fähig gewesen; aber des Kaisers Langsamkeit,eine List der Feinde, welche ihn durch einen schlau abgefaßtenBrief befürchten machte, seine eidSgenössischen Söldner seyen mitihren Landsleuten einverstanden, die unter Albrecht vom Stein,13,000 Mann stark, den Franzosen zugelaufen waren, seine aber-gläubische Furcht über vermeinte Traumgesichter und der ihnimmer bald hemmende Geldmangel veranlaßten die erfolgloseRückkehr des Heeres. Hoch war indeß die Erbitterung der zwie-trächtigen Orte gestiegen. Sie versammelten sich auf absonder-lichen Tagsatzungen. Jeder Theil gab seinen Vögten jenseit»des GotthardeS Aufträge in seinem Sinne. Die weniger ent-schiedenen Orte, wie z, B. GlaruS, wurden von der andernSeite bearbeitet; einige verließen die Französische Partey. DochalS der Kaiser nicht nur mit Frankreich sich versöhnte, sondern sog«*für dessen Aussöhnung mit den Eidögenoffen sich verwandte, ver-einigten auch die getrennten Orte sich so, daß am 29 Novemberzwischen Franz I als König von Frankreich, Herzog zu MEland, u. s. f., den Städten, Landen und Herrschaften dereidSgenössischen Orte, WalliS, den drey Bünden, Abt undSmdt St. Gallen und Mühlhausen jener einem Bündnisse sichnähernde ewige Friede geschlossen wurde, auf welchen alle spä-tern Bündnisse sich bezogen und dessen Inhalt zeigt, welch einen