Band 
Erster Band.
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Arrest belegen. — Die alten Vorrechte, Jollfreyheiten bis andt» Stadtgraben von Mayland werden allen Eidsgenoffen vor-behalten, u. s. f.

Niederträchtige Gemüther suchte der Französische Abgeord-nete (Bastard von Savoien) dadurch zur Bewunderung zu ver-mögen, daß er die Sonnenkronen auf den Fußboden ausschüt-tete, und mit einer Schaufel rührte. Bisherige Gegner Frank-reichs, Peter Falk von Freyburg und der Amman» Schwarz-maurer von Aug, änderten ihre Gesinnungen, gingen zur Be-ßeglung nach Frankreich ab, und kehrten nach einigen Mona-then reichlich beschenkt nach Hause.

Noch machten Illrich und Schwyz den fruchtlosen Versuch,eine Entsagung auf die fremden Jahrgelder zu bewirken. Alsiene fünf Orte, welche zuerst den Frieden mit Frankreich aus-geschlagen hatten, behaupteten, die welschen Eroberungen seyendadurch, daß die übrigen ihn angenommen hätten, ihr ausschließ-liches Eigenthum geworden, wurde dieß von den andern wider-sprochen , und man verstand sich endlich dahin, die Vogteyen soll-ten das Eigenthum der XII Orte bleiben, aus welchen zur Zeitder Eroberung die Eidsgenoffenschaft bestand. In Wallis hobGeorge auf der Flüh, als er wieder heimkehrte, gegen Schin-dern die Maze; allein es bildete sich eine dritte Partey, welchebeyde ächtete.

Sieben Fahnen Eidsgenoffen zogen den Verbothen ihrer.Dbern entgegen 1517 in päpstlichem Solde wider den Herzogvon Urbino, und litten zu Nimini aus Mangel an Wachsamkeitdurch die Spanier bedeutenden Verlust. Viele starben an derBräune, welche nach dem Zeugnisse der Chronikenschreiber bis"uf diese Zeit unbekannt gewesen seyn soll. Als der gewaltthä-tig« und unruhige Herzog Ulrich von Würtemberg den LandS-srieden gestört, die Reichsstadt Reutlingen eingenommen, dadurchdie Waffen deü Schwäbischen Bundes und die Acht auf sich ge-zogen hatte, folgten, 1519, i4,ooo Kriegslustige mit gleichemUngehorsame den Lockungen mehrerer Hauptleute. Als eine Ge-