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Erster Band.
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sandtschaft de» Schwäbischen Bundes die EidSgenoffen aufforderte,die Söldner heimzumahncn, und diese zögerten, kam cS so weit,daß die EidSgenoffen selbst sich rüsteten, gegen die Ungehorsamenauszuziehen. Verschiedene, vornehmlich Jüricherische Hauptleutewurden gestraft und der Anführer, Eberhard von Rcischach, >nContumaz zum Schwerte verurtheilt; doch erhielten er und An-dere nachher gänzliche Begnadigung. Herzog Ulrich floh in dieEidsgenoffenschaft und erwarb sich das Bürgerrecht zu Luzern undSolothurn. Beyde Städte empfahlen ihn den EidSgenoffen, Lu-zern außerdem noch dem Könige von Frankreich zu einer Unter-stützung. Vor den Tagsatzungen erschienen er und die Abgeordne-ten beS Kaisers, der die Lande des Vertriebenen besetzt hielt, wieGegenparteyen, welche ihre Angelegenheiten vor einem Obern recht-fertigen, und als Ulrich am 4 Julius 1520 bereits von Luzernaus den Waffenstillstand aufgekündigt hatte, zog er sogleich seineAnstalten zurück, weil er die entschiedene Mißbilligung der EidS-genossen bemerkte. Als Kaiser Maximilian am 12 Januar 1219gestorben war, ersuchte eine Bothschaft der Regierung des TY-rolS im Nahmen seiner Enkel, Carls I, Königs von Spanien, undbeS Erzherzogs Ferdinand, die EidSgenoffen um getreues Auf-sehen kraft der Erbeinigung. Die als Bewerber für die Kaiserkroneauftretenden Könige von Spanien und Frankreich suchten ihreUnterstützung. Schinner arbeitete für den erstern, und Geschenkewurden auch jetzt nicht unterlassen. Unbefangene Männer, un-ter ihnen Zwingli, glaubten, man sollte sich nicht in diese An-gelegenheit mischen. Dennoch empfahlen die EidSgenoffen durchZuschriften den Churfürsten die Spanische Bewerbung. I"ihren Antworten ließen die Churfürsten von Sachsen und Mainzsie fühlen, daß man ihre Deutschen Gesinnungen als etwas Er-freuliches ansehe. Die Erbeinigung ward mit dem neue» Kai-ser, Carl V, mit Veränderung der Hiilfleistuug in getreues Auf-sehen auf einer Tagsatzung zu Bases, 1519, erneuert, D>eGraubündner hatten die ihrige schon im vorhergehenden Jahremit Kaiser Maximilian eingegangen.