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fremde» oft siegloS, u. s. f. — Beynahe aller Orten war man""einig, und auch zu Bern gelang esSchinncrn, sich Anhängerö» erkaufen. Dennoch schlugen die EidSgenoffcn, welche schonfrüher Anträge für eine Verbindung mit dem Kaiser abgelehnthatten, die 10,000 Mann ab, welche er für einen Nömerzugforderte, und eben so mit Mehrheit der Stimmen eine Einla-' düng an sein.Hoflager. Nichts desto weniger erhielten die ein-zelnen Orte von ihm die nachgesuchten Bestätigungen des Blut-bannes, der Befreyung vom Kammergerichte, u. s. f. Französi-sche Geldspendungen gewannen einen Ort nach dem andern. DieZüricher hatten einige derselben mit Beziehung auf die Bündevon der Vereinigung mit Frankreich .abgemahnet, und nebenihnen widerstand endlich allein noch Schwyz, bis eine Both-fchaft der übrigen drey Waldstätte, von dem Schultheißen vonLuzern angeführt, auch dort die Mehrheit auf Frankreichs Seitelenkte.
Am 5 May 1521 schloffen Franz I, die XII Orte, außerZürich, Abt und Stadt St. Gallen , die drey Bünde, Wallis,Mi'ihlhausen, Rothweil und Viel das nachfolgende Schutzbllnd-»iß: ES dauert bis drey Jahre nach dem Tode des Königs.Der Schutz dehnt sich auf alle Länder der Contcahenten und gegenjeden Angreifer aus (etinmsi innjori prsekutgenr cligriimee).Bey solchen Angriffen kann der König auf seine Koste» einebeliebige Anzahl Fußknechte, nicht weniger als 6000 und nichtmehr als 16,000, doch nur Freywillige und nicht ohne Dc-willigung der Eidsgcnoffen werben. Diese können die Gewor-benen nicht über den zehnten Tag, von der Aufforderung angerechnet, aufhalten. Sie sollen den Krieg ausharren, können"°n ihren Obern, nur wenn diese angegriffen sind und ohnedabey Gefährde zu. gebrauchen, zurück gerufen werden. Gehtb" König selbst zu Felde, so kann er so viel Hauptleute undKnechte, als er will, aus den Orten oder den im Bundeflehenden Zugewandten, doch nicht weniger als 6000 Mann, inSold ,lehnten. Er kann sie nicht während des KriegeS, doch