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suche, dies« Zwecke zu erreichen, als häusliche Angelegenheiteneines jeden Ortes ansah, welche keine politischen Folgen hätten.
So lange diese Lehren keine Veränderungen in der äußernRorni des Kicchenwcsens hervor brachten, schienen auch der Rö-mische Hof und seine Abgeordneten nur wenig darauf zu achten,u>n so vi^ mehr, da Zwinglis Warnungen gegen den Französi-schen Einfluß dem politischen Systeme Leo X günstig waren,lmd Zürich immer noch seine Waffen unterstützte. Als aber amEnde des Jahres 1521 und wahrend der Fasten 1522 viele sichuicht mehr an die Fastengcbothc Hielten, ohne Dispensationen für
Genuß verbotener Speisen zu kaufen, erließ der Bischofbon Constanz durch seinen Sprengel zuerst ein Mandat gegenNeuerungen und im April sandte er zum nehmlichen Zwecke eine^vihschaft an den Rath zu Zürich.
Zwingst und die meisten seiner Mitarbeiter hatten bisher inder Voraussetzung, die Kirchenverbesscrung, deren Bedürfniß vonHohen und Niedern empfunden war, werde allgemein sich ver-wirklichen, nicht tief in die äußern Formen des Kirchcnwesens^gegriffen; allein der sich erhebende Widerstand führte sie zufolgerechter Entwickelung ihres Systemes. Zwingst lehrte nun,daß man im Gottesdienste alle« bloß Aeußerliche vermeiden und"ur auf dasjenige ausgehen muffe, was zur Erkenntniß Gottes"ud zu eigener Verbesserung führe. Seine Lehren verbreitete er'u kleinen Schriften, wrlcke, wie diejenigen Luthers, häufig ge-lesen wurden. Durch seine Ankläger veranlaßt, forderte er nunselbst cme öffentliche, auf die heil. Schrift sich gründende, Er-doterung. Eine Disputation, für welche er 67 Lehrsätze ankün-d'gte, ward auf den 29 Januar 1523 zu Zürich angesetzt, diebelehrten und die Abgeordneten der zu Baden versammelten Orte*Mf dieselbe eingeladen. Nur von Schafhausen erschien ein sol-,^er, zugleich aber auch eine Abordnung des Bischofs von Con-flanz. Ahx Prediger der Züricherischen Landschaft, viele einhei-mische und fremde Prälaten und Gelehrten wohnten in Gegenwart