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Erster Band.
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de» großen Rathe« dieser Disputation bey. Der Dischöflich-§oa-stanzische Vicar, Johann Faber, und seine Gehülfen suchten ver-geblich, die Erörterung zu verschieben und auf eine Kicchen-V««' !sammlung hinzuziehen. Zwingst ward durch seine Gegner nichtwiderlegt. Der große Rath hieß ihn durch einen Beschluß fort- ifahren, Gottes Wort zu verkündigen und geboth den übrigePredigern nicht« zu lehren, was sie nicht aus derselben Quell«behaupten könnten. Vom 26 bis zum 28 October ward ein«zweyte zahlreich besuchte Disputation gehalten, welcher nur vonSchafhausen und St. Gallen Abgeordnete beywohnten. Zuerstward über die Bilder und die Verehrung derselben, nachher üb"die Messe entschieden. Mit der Erklärung, daß wahrend eineshalben Jahres noch nichts an den Kirchengebräuche» verändertwerden sollte, theilte man die Schlüsse der hohen Schule zu Basel -den Bischöfen von Constanz, Basel, Chur und den XU Ortesmit, unter der Aufforderung, ihre Einwürfe einzugeben. AsTausenden vermehrten sich jetzt die Bekenner der verbesserten Lehr«und auch außer Zürich schritten die Beförderer derselben in derEntwickelung ihrer Grundsätze, so wie die Umstände es gestatte-ten, weiter vor. Am 21 März erschienen die Bothen der Eid-genossen vor dem großen Rathe zu Zürich, der, weil eine stark«Partey im kleinen Rathe allen Veränderungen widerstand, st^die Leitung des Reformation»-Geschäftes vorbehalten hatte. S>«forderten diesen aus, von den Neuerungen abzustehen, drohete»,Zürich von den Tagsatzungen aüSzuschließen, versprachen streng«Verordnungen gegen die Courtisanen und die Unordnungen unt««der Geistlichkeit; doch waren ihre Aufträge nicht übereinstimmend,und Schafhausen näherte sich dem Systeme Zürichs.

Nichts beweist mehr den Umfang und die Stärke der beyder großen Mehrheit der Züricher hervorgebrachten Ueberzeugung-als wenn man bedenkt, daß auch alte, in den Geschäften ««'graute, StaatSvorstcher, welche, durch ihren Muth in blutig«"Schlachten, durch ihren Rath auf schwierigen Tagen der Eid-genossen sich allgemeine Achtung erworben hatten, daß Andere,