Band 
Erster Band.
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S/o

dem mit ihm einverstandenen Papst« zur Hülfe nach Jtulien-Zürich bestrafte seine Ungehorsamen. Dieser Krieg-zug mag übri-gen- mitgewirkt haben, daß die hoch gestiegene Erbitterungin Thätlichkeiten überging. Im Jahre 1227 bewilligten die inehrernOrt« dem Könige einen Volk-aufdruck in- Mayländische. DevEarano verloren die Urner und Wündner durch einen Ucbersallder Kaiserlichen bey 800 Mann, ohne die Verwundeten und Ge-fangenen. Nach anfänglichen Vortheilen des Französischenre-, welches bis Neapel vorgedrungen war, rafften 1528 diePest und das Schwert der Feinde den größten Theil desselbenweg. Von 4000 EidSgenossen kamen ungefähr 4oo, vonWürgern DernS nur 5 nach Hause.

Die innern Verwickelungen und die Theilnahme an fremde»Händeln hatten die Aufmerksamkeit der westlichen Orte auf dieAngelegenheiten des nahen WelschlandeS nicht gehindert.

Lausanne schloffen, 15?5, Bebn und Freyburg ein Burgrccht aas22 Jahre, nachdem sie Streitigkeiten der Stadt und des Bischtbeygelegt hatten. Zu Genf geboth seit einigen Jahren der H^-zog von Savoien nach Willkür , ohne durch glänzendes Aeuße-reS die Bessern verblenden oder durch Härte sie erniedrigen ö»können. Der neue, meistens abwesende Bischof Peter de la Bai»»*widersetzte sich nur schwach. Eben so furchtsam und nackg>eb>gzeigte sich die Mehrheit der Magistrat-personen. Den einzige"im Rathe, Levreri, welcher sich, 1524, laut dem Versuchedersetzte, die Appellation von dem Vidomatgerichte an den Hbszu ziehen, ließ der Herzog sogleich ergreifen und des folgende»Tage- zu Bonne enthaupten. Neue Kräfte des Widerstände-entwickelten sich; die Vertheidiger der städtischen Gerechtsa»^"erhielten den Beynahmen der EidSgenossen (Eidgenotten), und e-ist nicht unwahrscheinlich, daß davon die nachherige BenennungHugenotten in Frankreich entstanden sey. Die Anhänger S"' ^

voienS nannten sie dagegen Mameluken (Abtrünnige). D>ele ^Vertheidiger ihrer Rechte wurden gefangen gesetzt; viele andereflohen nach Freyburg.