Band 
Erster Band.
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folgender, zweyten Cappelerkriege übersehen werden, was die Zü-rcher damahls durch Eintracht, Thätigkeit und gute Ordnung^wirkten. Die Grenze gegen Schwyz ward bewacht, nicht nurbas Thurgau, das St. Gallische und ein Theil des NheinthaleS"US Besorgniß vor Oesterrcichischcn Unternehmungen besetzt undE" Pflicht genommen, sondern man rückte, ungeachtet der Glar-""jsche,, Protektion, in die Landschaft Utznach ein, mit derErklärung, die Besetzung beziehe sich nur auf den Schwyzeri-schen Antheil. — Au Baar versammelten sich die Banner vonLuzern, Uri und Aug, Hülfe von Schwyz und daS LandSfähn-chen von Unterwalden, indeß sein Banner den Brünigpaß be-wachte und dasjenige von Schwyz an der Schindellegi die GrenzeZogen Aürich besetzt hielt. Hoch war Bern über die Mahnungund den AuSmarsch der Züricher betroffen. Unterm 10 antwor-tete es: Sogleich werde sein Heer ausziehen, nicht um semand""zugreifen; den Zürichern werde es helfen, wenn sie angefal-len werden sollten, und vereinigt mit andern EidSgenossen ben-ötigen Theil zuin Frieden nöthigen, der sich widersetzen würde.An der Spitze der 5ooo Beiner, welche im Aargau sich ver-sammelten, stand der Schultheiß Sebastian von Dießbach, wel-ker 5 Jahre spater entwich und sich zu Freyburg niederließ.Sogleich beschloß der Aüricherische große Rath, keine Feindselig-keiten zu beginnen. Nichts desto weniger verstärkte er sein Heer,bey welchem indeß Zoo St. Galler und 1200 Thurgauer eintra-ft, auch HO Bremgartner zu dem Posten nach Muri zogen.Den v Orten eilten I5»o Walliser zu Hiilfel Durch Abgeord-nete von Appenzell und den III Bünden und eine neue Ermah-""ng aus dem Bernerischen Lager bewogen, zogen die Züricherihre Besatzung aus dem Gaster nach WädenSweil hinüber, in-beß jenes nun sich selbst bewachte. Bern besetzte inzwischen dieGrenze, vornehmlich bey Drienz und im Truobthalc, und am^8 riiLte sein durch die Hülssmannschast von Basel, Mühlhau-son und Biel verstärktes Heer nach Bremgarten und in bestenUmgebungen vor.