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penzell den Frieden. Sie gaben den Bürgerstädten zu bedenken,dir V Orte werden die Zufuhr selbst öffnen. Auch Straßburgwarnte. Unbeweglich blieb Zürich, wo mancher den Kriegwünschte, weil er auf den Sieg der Katholische» und den Sturzderjenigen hoffte, welche jetzt den größten Einfluß hatten, man-cher hingegen denselben aus friedlichen Absichten verabscheute.Sehr hatte sich daselbst die öffentliche Meinung verändert undStoffe der Uneinigkeit gährten. Viele Städter und Landleute,welche bereitwillig den ersten Landsfrieden hatten erlangen Helfen,waren jetzt unzufrieden, daß man nicht dabey stehen blieb. Nachdem ersten Cappelerkriege war beschlossen worden, die größereStellvertretung der Eonstafel derjenige» der übrigen Zünfte gleichöu setzen. Im I. 153V veranlaßte die steigende Themung strengeMaßregeln gegen die Müller und Bäcker, und auch dieß erbitterteViele. — Nicht besser war die Stimmung zu Bern. Schonwn 28 September hatte der Landvogt Nußbaumer von den freyensintern den Durchpaß bis Mellingen gefordert, um die Zufuhr zuöffnen. Von vielen Seiten kamen Warnungen über die Rüstun-gen der V Orte nach Zürich und auch nach Bern. Sie wurden ver-achtet und man behauptete, die V Orte wollen nur schrecken, umöw Oeffnung der Zufuhr zu bewirken. Doch mahnte Zürich dieBündner, sich bereit zu halten. Mit großer Uebrrlrgung und ein-verstanden handelten die V Orte. Nur auf die Unterstützung desAmtes Meyenberg in den freyen Aemtern konnte» sie Rechnung ma-che». Die welschen Vogteyen bewegten sich nicht; in den Deut-sche» waren ihnen nur Utznach und in der Grafschaft Baden dieStädte Baden, Klingnau und das Dorf Lütgern zugethan, dochvhne Hülfe hoffen zu lasten? Die Rcformirten im Sarganserlandehwlt Gilg Tschudi, welcher damahls diese Vogtey verwaltete,-»rück. Thurgau, Nheinthal, der größte Theil von Baden undfreyen Aemtern waren für Zürich. Am 7 Oetober mahnten dir^ Orte das Gaster, die Zufuhr zu öffnen und zu seinen Herrenv°" Schwyz nach Einsiedeln zu ziehen; allein die Mehrheit ent-schied , sich „jcht von Zürich zu trennen. Auch die stehen Aem-