Band 
Erster Band.
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selbe getödtet. So starb auch Zwingst, dessen Leichnam gebier«theilt und verbrannt wurde. Zahlreiche Gefangene fielen in dstHände der Sieger, deren Verlust gering war. Doch hatten dieUiiterwaldner viele Verwundete.

Sie forderten das linke Seeufer und das freye Amt (Knonau),mit Iuficherung der Freyheit, unter Drohungen zur Huldigungauf, blieben drey Tage lang auf dem Schlachtfelde und durch»streiften die Gegend. Die Züricher sammelten sich auf dem Albis.Am Donnerstag Abends trafen bey ihnen unter Hauptmann Frey15oo Gotteshauölcute ein. Ihnen folgten 4oo von Gaster undWesen, 600 Toggenburger, 1600 Thurgaucr, auch die Hülfevon Schafhausen und St. Gallen. Bald standen 12,000 Alaunbeysammen; man rückte wieder nach Cappel vor und die V Ortenahmen ihre Stellung bey Daar, l5oo Biindncr eine solche beyKaltbrunnen, 1100 von Eiufiedeln, der March und den Höfe»ihnen gegenüber ^bey Tuggen und Grynau. Eine Abtheilungder Glarner blieb auf die Nachricht von der Niederlage zu Läp-pe! bey Urnen stehen. Am 11 hatte auch Bern seine Absageerlassen. ES besetzte den Briinig und die Grenze gegen das AmtWillisau. Auch dieß Mahl wieder unter dem Alt-SchultheißenSebastian von Dießbach rückten 5000 Mann in die freyen Aem-ter ein, am 16 nach Muri und Merischwanden. Zu ihnen stieße»5oo DaSler, 600 Solothurner auch die Hülfe von Mühlhause»und Biel. Nach der Plünderung des Klosters Muri wurde einTheil der HauSgera'thschaften unter die freyämtischen Einwohnervertheilt, welche von den Luzernern waren geplündert worden-Am 18 gingen die ferner auf einer geschlagenen Brücke überdie Reuß. Vermittelnde Bothen von Appenzell und Neuenburgwurden zu Zürich abgewiesen. Dennoch war weder Thätigstnoch Einvecständniß in dem Heere der Bürgerstaöte, welchesendlich am 21 auf die Aabern über dem Dorfe Blickenstorf vor-rückte, diesen Ort, Baar und Steinhausen plünderte. Ungestörtließ man das katholische Heer, bey dem 1000 Walliser und einenoch stärkere Zahl Welscher standen, hinter Baar neben der Loretz