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leistet. Panischer Schrecken strafte den thörichten Uebermuth-Viele stürzten sich über die Felsen hinunter. Ueber 800 Todte jneben dem Hauptmann Frey, gestanden die Reformirlen ein, ^und noch höher berechneten die Katholischen, die auch dieß Mahl ^nur Wenige einbüßten, den Verlust derselben. 5 Fahnen, lk !Stücke, Geld, andere Vorräthe und viele Gefangene waren !Lohn der kühnen, mit Entschlossenheit ausgeführten Unternehmung»Ungeachtet Viele in dem Lager der Städte eine Bewegung «umVortheile der Angegriffene» zu machen wünschten, konnten d>«Anführer sich dazu nicht vereinigen.
Angebothene Hülfe des Landgrafen von Hessen und der SlcMStraßburg hatte man abgelehnt, um nicht andere ausländischEinmischungen herbey zu führen. Am 2Z war hingegen »o»B«rn ein anderer Heereshaufen ausgezogen, durch das Ban»"von Solothurn, Basier und Mühlhauser verstärkt worden. 2>b"Ordnung, Eintracht und das auf ihnen ruhende Kriegöglück >oakganz von den Reformirten gewichen. Verderblicher noch alsCabineten und Nathssälen sind im Felde scne Eifersucht, weichdas Gelingen eines fremden Vorschlages als eigen; Niederlageansieht, Eigendünkel, der das Festhalten an jeder ein Mäht <ss'äußerten Meinung als Ehrensache betrachtet, böser Wille, ^unter dem Deckmantel der Umsicht sich verbirgt, und vor alle»'aus Verrätherey, die,in einflußreicher Stellung die Sachs hsVaterlandes verkauft oder um jeden Preis mißlingen machen witl-Am 26 beschossen sich beyde Heere. Blickenstorf ging aus U»vs" .Vorsichtigkeit beynahe ganz im Feuer auf. Vermittelung^"'suche der Reichsstädte Ulm, Biberach, Memmingen, u. s->wollten die V Orte nicht zulassen. Ein Bürgertag zu B">ag^ ^ten beschloß am i November ein gemeinschaftliches Lager bey §appel und Knonau beziehen zu lassen. Gesandte von Frankreich ^
(°) Line sünfvrtischs Kriegsnachrichk bemerke, nacb B-'.'w-"ten habe Frankreich neugläubige, nach der Niederlage der Saltgläubige Zriedensveemitkler gesandt.