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Eavoien, Hochberg, Neuenburg, den unpartcyischcn Orten, vor"llen der Ammann Eiscnhuth von Appenzell, suchten Frieden her-iustellen, und nur die Frage, ob in den gemeinen Herrschaften"eue Abstimmungen über das RcligionSwesen vorgenommen wcr-dürfen, hinderte die Aussöhnung. Nicht nur verließen vieleAusreißer das Heer der Städte, sondern die Toggenburger, de>am i November Luzern, Uri, Unterwalden und Aug, nach-hkr auch Schwyz schriftlich erklärt hatten, wenn sie anS dem^lde ziehen, werde man ihre Gefangenen gut halten und denLotkauf bestehen lassen, zogen sich größten Theils vom Heere zurück.Durch Vermittelung der Glarner kam an der Linth ein Waf-fenstillstand zur Ausführung. Dort zogen die Toggenburger sich6"nz zurück, und nur die Bündner blieben im Gaster stehen.Schlechte Witterung und Sturmwinde vermehrten die Unzufrie-öenheft ,'m Heere der Städte und veranlaßten abergläubischeBesorgnisse.
Am 4 verließen die Werner das Züricherische Gebieth undö"3en nach Wrcmgarten, die Züricher hinter ihnen her bis Zuffi-Lo». Nur iLoo Mann besetzten den Hirzel. Noch weigerten6ch die Städte, Minderheiten in den gemeinen Herrschaften MesseWilder zu gestatten. WaS auf Kraft und Muth gestützt edleCharakterstärke ist, wird ohne diese zur thörichten Vermessenheit. —Einen neuen Einfall der V Orte am 6 trieben 4oo Mann aus^ freyen Amte Knonan bey Riffersweil zurück; einem andernhchgkgen, den 4000 des folgenden Tages über den Hirzel bisMorgen und Ruschlikon machten, wurde nicht nur kein Wider-siand geleistet, sondern das ganze linke Seeufer und Zürich selbstMiethen in Schrecken, ungeachtet die Eingefallenen sich sogleichZurück zogen. Man erinnerte sich des alten Zürichkrieges, mahnteHeer zur eiligen Hülfe der Stadt. Die Gotteshausleute,Thurgauer, u. A. folgten demselben mit Zusicherung ihres Bcy-ffondes. Wiederhohlte dringende Aufforderungen vermochten nicht,^ Berner zum Vorrücken gegen Cappel zu bewegen. Sie^nneii sich nicht zu weit von ihren Grenzen entfernen, war die
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